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Ein Semester in Südkorea
Dort war der Uni-Campus etwa so groß wie ganz Eisenstadt.
Nach der Matura entschied sie sich für den Bachelorstudiengang IT Infrastruktur-Management an der FH Burgenland. Warum sie für ihr Auslandssemester ausgerechnet nach Südkorea wollte? „Ich wollte nicht nach Europa und auch nicht nach Amerika. In Asien hat mich Südkorea am meisten gereizt“, erzählt sie. Ihre Entscheidung, sich auf Eigeninitiative um ein Auslandssemester zu kümmern, bereute sie bisher nie. Auch, wenn die Organisation mit sehr viel Rechercheaufwand verbunden war. Denn: die FH Burgenland hat ein sehr großes internationales Netzwerk an Partnerhochschulen, doch in Südkorea hat sie keine. „Ich habe mich also auf die Suche nach Unis begeben, die sogenannte „visiting programmes“ anbieten.“ Die Kosten für ihr Semester trug Sarah selbst.

Ich habe mich für die Hanyang University, eine sehr anerkannte Uni, entschieden.
Sarah Ziberi, IT-Studentin der FH Burgenland
Die Studiengebühren von 2.400 Euro für das Semester bezahlte sie aus ihrem Ersparten. Ihre Eltern beglichen das Studierendenheim, das mit 800 Euro für vier Monate recht günstig war. Ein Stipendium des Landes Burgenland deckte die Flugkosten.
Von Seiten der FH Burgenland wurden Sarah keine Steine in den Weg gelegt. „Mein Studiengangsleiter hat gemeint, es kann nur gut für mich sein, wenn ich das mache“, sagt Sarah. Alle Kurse, die sie in Seoul belegt hat, werden ihr zu Hause im Studium angerechnet.
Anders war in Südkorea vieles. Vom Essen angefangen über den Workload oder die Beurteilung. Besonders skurril schien Sarah die Tatsache, dass alle Prüfungen in ihrem Informatik-Studium mit Bleistift und auf Papier geschrieben wurden. „Das hätte ich so nicht erwartet.“ Gleich gering ist offensichtlich auch in Asien der Frauenanteil in IT-Studien.
Mit Einheimischen kam Sarah durch sogenannte Student-Clubs in Kontakt, die zu allen möglichen Themen am Campus in Seoul angeboten wurden. Auch mit einigen „international students“ ist sie nach wie vor in Kontakt.
Ihr Abenteuer Auslandssemester sieht sie als die beste Entscheidung, die sie je getroffen hat. Auch mit den Noten aus Seoul kann sie sehr zufrieden sein.
Nun kommt sie ins letzte Studienjahr. Besonders spannend fand sie es bisher, die Windows und Linux intensiv kennenzulernen. Was sie aber noch mehr schätzt, als den inhaltlichen Aspekt, sind die Freundschaften, die sie im Studium geschlossen hat. „Von Tag eins weg habe ich mich mit den anderen zwei Frauen in meinem Jahrgang angefreundet. Ich glaube, mittlerweile sind wir auf der ganzen FH als ‚die drei Mädels‘ bekannt“, erzählt sie. Sie ist überzeugt: sie hat hier Freunde fürs Leben gefunden.
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