Entdecken Sie Ihren Weg zum Erfolg – Finden Sie den perfekten Studiengang für Ihre Zukunft!
Alumni, Projekte, Stories
Besondere AbsolventInnen, Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier und auf unserem Blog.
Damit punktest du bei der Bewerbung für dein Wunsch-Studium
Eine Ausbildung an der Hochschule burgenland (vormals FH Burgenland) eröffnet dir im Berufsleben unzählige Möglichkeiten.
Stellt sich nur noch die Frage, wie dir die Aufnahme für dein Wunsch-Studium am besten gelingt. Eine Zusage können wir dir mit diesem Blogbeitrag zwar nicht ermöglichen, was wir aber können, ist dir ein paar Tipps für deine Bewerbung zu geben. Deshalb haben wir uns zwei Studiengänge, nämlich den Bachelor Hebamme sowie den Master Digitale Medien und Kommunikation, herausgepickt und jene Fragen gestellt, die dir vielleicht gerade im Kopf herumschwirren: Wie schaffe ich es, dass meine Bewerbung hervorsticht? Was muss man mitbringen, um die Chancen für einen Studienplatz zu erhöhen? Auf was wird bei der Auswahl der Bewerber*innen besonders Wert gelegt? Und wie kann man sich am besten auf das Aufnahmeverfahren vorbereiten? Die Antworten darauf liefern dir unsere Studiengangsleiter*innen persönlich.

Im Gespräch sollte man begründen können, warum man genau dieses Studium absolvieren möchte. Warum glaubst du, dass du besonders gut als Hebamme geeignet bist?
Beate Kayer, Studiengangsleiterin des Bachelors Hebamme
Welche allgemeinen Tipps sollten Bewerber*innen befolgen?
Motivationsschreiben: Man sollte prägnant darlegen können, warum man Hebamme werden möchte bzw. was am Tätigkeitsbereich von persönlichen Interesse ist. Auch ein paar Sätze zur eigenen Persönlichkeit, zu den Eigenschaften bzw. Talenten, und wie diese zum Anforderungsprofil des Hebammenberufs passen, sind im Motivationsschreiben relevant. Ergänzend können auch persönliche Schlüsselerlebnisse oder Erfahrungen im Berufsfeld genannt werden.
Aufnahmegespräch: Die Bewerber*innen sollten überzeugen können, dass sie sich mit dem Beruf der Hebamme auseinander gesetzt haben. So sollte zum Beipsiel der Tätigkeits- und Verantwortungsbereich bekannt sein. Wo arbeiten Hebammen und was sind die konkreten Aufgaben? Diese Fragen sollte man beantworten können.
Welche zusätzlichen Erfahrungen und Qualifikationen erhöhen die Chance für einen Studienplatz?
Ein Pluspunkt im Bewerbungsverfahren kann vorab ein Gespräch mit einer Hebamme oder ein Schnupperpraktikum sein. Letzteres ist aber keine Voraussetzung, da sie sehr schwer zu bekommen sind. Außerdem ist ein Interesse an Frauengesundheitsthemen und dem Gesundheitswesen in Österreich von Vorteil. Einen Blick ins Curriculum zu werfen, schadet ebenfalls nicht.
Worauf wird der Fokus bei der Wahl der Bewerber*innen gelegt?
Die Persönlichkeit und die Interessen, sprachliches Ausdrucksvermögen und Kommunikationsfähigkeit, aber auch der Umgang mit Stresssituationen und das persönliche Auftreten spielen eine Rolle beim Auswahlprozess.
Wie kann man sich am besten auf das Aufnahmeverfahren, also den Test und das Gespräch, vorbereiten?
Der Test beinhaltet Fragen aus den Bereichen Biologie (Oberstufenwissen), Psychologie, allgemeine Fragen zum Gesundheitswesen, Englisch, sprachliche Begabung, räumliches Vorstellungsvermögen. Mit herkömmlichen Testtrainings in Buchform oder online kann man sich darauf gut vorbereiten.
Für das Gespräch empfehle ich, wie bereits erwähnt, sich intensiv mit dem Berufsbild auseinanderzusetzten und zu begründen, warum man genau diesen Beruf studieren will bzw. warum man denkt, dafür gut geeignet zu sein.

Das Wichtigste sind nicht die besten Noten oder Top-Arbeitgeber*innen, sondern die persönliche Story.
Welche allgemeinen Tipps sollten Bewerber*innen beachten?
Authentisch sein: Es geht darum, im Aufnahmeverfahren den „Fit“ zwischen potenziellen Studierenden und dem Studiengang abzuklären – für beide Seiten. Das geht nur, wenn beide Seiten in Voraussetzungen, Erwartungen und Wünschen offen und ehrlich sind. Interessierte sollten sich so darstellen, wie sie sind: Im Motivationsschreiben, im Portfolio, im Gespräch. Nicht mehr, nicht weniger.
Locker sein: Im „Play-Modus“ ist man immer am besten. Das gilt entsprechend für das Studium wie bereits für das Aufnahmeverfahren. Dieses ist keine „Prüfung“, sondern ein Dialog, bei dem es um bestmögliches Verständnis der anderen Seite geht. Basierend darauf wird entschieden, ob man den Weg für vier Semester gemeinsam geht. Achtung: Locker sein heißt nicht, dass man nicht dennoch ernsthaft, fokussiert und engagiert sein sollte!
Realistisch sein: Studieren und facheinschlägig Arbeiten ist wichtig bei einem berufsbegleitenden Studiengang. Aber 120 ECTS in vier Semestern machen sich nicht „nebenbei“. Wer glaubt, neben dem Studium mehr als 25-30 Stunden arbeiten zu können, braucht dafür eine sehr gute Erklärung. Vollzeit ist – realistischer Weise und aus Erfahrung sprechend – keine Option. Man sollte sich trotz Arbeit auf das Studium und die vielen Dinge, die man hier „abholen“ kann, einlassen.
Welche zusätzlichen Erfahrungen und Qualifikationen erhöhen die Chance für einen Studienplatz?
Die optimale Kombination setzt sich aus ein bis drei Jahren einschlägiger Berufserfahrung sowie einem entsprechenden Vorstudium aus dem großen Bereich Kommunikation-Medien-Marketing zusammen. Ohne einschlägige Berufserfahrung wird es schwierig, wobei Bewerber*innen, die überall top sind, und die zum Beispiel „nur“ gute Praktika und/oder kleinere Jobs vorweisen können, auch eine Chance haben, aufgenommen zu werden. Umgekehrt kann umfangreichere einschlägige Berufserfahrung auch ein nicht-einschlägiges Vorstudium „ausgleichen“.
Jedes Engagement im Themenfeld ist gut – auch privates oder ehrenamtliches. Also: Auch kleine Dinge sind diesbezüglich erwähnenswert und bereichern das Bild des*r Interessierten.
Worauf wird der Fokus bei der Wahl der Bewerber*innen gelegt?
Das Wichtigste sind nicht die besten Noten oder Top-Arbeitgeber*innen, sondern die persönliche Story. Wie passt der Studiengang in meinen „Plan“, welche Vorstellungen habe ich und wo will ich damit eventuell hin? Trotzdem gilt auch hier: Die Vorstellung kann auch noch vage sein. Wichtig ist, dass es konsistent und reflektiert ist – und der Ehrgeiz und Wille zur Weiterentwicklung spürbar ist.
Wie kann man sich am besten auf das Aufnahmegespräch vorbereiten?
Indem man sich die bereits genannten Dinge bewusst macht und die Bewerbung entsprechend authentisch, locker, realistisch, aber auch engagiert und reflektiert anlegt. „Be yourself“ statt „Fake it till you make it“: Letzteres mag im Silicon Valley bei manchen Startups „in” sein, aber führt in Bezug auf das Masterstudium nicht zum Erfolg - und auch in Silicon Valley eher zu Gefängnisstrafen anstatt zu Ruhm und Reichtum. *schmunzelt*
Unser Studienangebot deckt natürlich noch weit mehr - nämlich insgesamt mehr als 30 Studiengänge - ab. Hier lohnt sich ein Blick in unsere vier Departments:
Im Studiengang deiner Wahl findest du nicht nur eine Erklärung des jeweiligen Aufnahmeverfahrens, sondern noch weitere Bewerbungstipps, die dich zu deinem Studium an der Hochschule Burgenland (vormals FH Burgenland) führen.
Du hast Fragen zum Bewerbungsprozess?
Über die unten angeführten Links findest du alle relevanten Infos! Melde dich ganz einfach online zum Aufnahmeverfahren für das neue Studienjahr an! Auch nach dem offiziellen Anmeldeschluss sind in einzelnen Studiengängen noch Bewerbungen möglich. Gerne stehen wir dir auch per E-Mail unter beratung@hochschule-burgenland.at oder unter +43 5 7705-3500 zur Verfügung. Hier findest du alle Infos zu unseren
Bewerben für Bachelor- und Masterstudiengänge kannst du dich gleich hier:
# Gepostet in:
Bewerbung und Aufnahme,
Bachelorstudiengang Hebammen,
Bachelorstudiengang Soziale Arbeit,
Masterstudiengang Digitale Medien und Kommunikation












