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Alumni Stories
Unsere Absolventinnen und Absolventen sind ganz klar unsere Botschafter und unser Netzwerk in der Wirtschaft und in den verschiedensten Institutionen. Was sie Besonderes zusammenbringen, haben uns einige von ihnen erzählt.
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Auf zur Go-Weltmeisterschaft
Er hat sich als einer von maximal 10 Studierenden europäischer Hochschulen dafür qualifiziert. Go bzw. Weiqi ist ein Brettspiel für zwei Spieler und gilt als eines der komplexesten aller weltweit bekannten Strategiespiele. Das Spiel stammt ursprünglich aus dem antiken China, ist 4.000 Jahre alt, im asiatischen Raum weit verbreitet, aber auch im Rest der Welt beliebt und bekannt.
Amar ist ziemlich gut darin. Er spielt täglich mindestens eine Stunde lang online und analysiert seine Games im Nachhinein. Manchmal trainiert er auch im Vienna Go-Club, dem einzigen Club in Europa, in dem ausschließlich „Go“ praktiziert wird.
An seiner Heimatuniversität in Ulaanbaatar studierte Amar Psychologie und entschied sich dann dafür, sich für das Bachelorstudium International Sustainable Business an der Hochschule Burgenland in Eisenstadt zu bewerben. Das zweite Semester liegt nun hinter ihm und es gefällt ihm sehr gut. „Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig. Ich möchte später selbst ein Business aufbauen und kann die erlernten Skills gut gebrauchen.“ Vor allem die sehr interaktiven und praxisbezogenen Lehrveranstaltungen schätzt er sehr. „Zu Hause hatten wir viel Frontalunterricht, aber hier arbeiten wir in Gruppen und lernen auch voneinander.“
Amar kam über seinen Vater zum Spiel „Go“. Dieser wiederum lernte das traditionsreiche Spiel von einem japanischen Lehrer.
Es gibt nur einige wenige Basisregeln, aber dennoch ist das Spiel sehr komplex und wird schwieriger, je stärker du als Spieler wirst. Vor allem lernt man viel über sich selbst, denn die Fehler, die du auf dem Brett machst, machst du auch im echten Leben. Du erkennst dich selbst, deine Stärken und Schwächen im „Go“.
Amarbayasgalan Khatanbaatar, Student an der Hochschule Burgenland

In Shanghai trifft Amar auf etwa 150 Gegner*innen aus der ganzen Welt und freut sich bereits sehr auf die einzigartige Erfahrung. „Ich habe beobachtet, dass europäische Spieler*innen am Brett kreativer sind. Das ist sehr spannend.“ Im November ist er zu einem Turnier in Korea eingeladen.
Gerne würde er an der Hochschule Burgenland einen „Go-Club“ eröffnen und Studierende, Lehrende und Mitarbeiter*innen unterrichten. Bei Interesse, schreiben Sie an 2510900015(at)hochschule-burgenland.at oder amraakhatnaa(at)gmail.com
Und wer mehr über das Spiel erfahren möchte: Der Film The Match auf Netflix beruht auf einer wahren Begebenheit.
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