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Alumni Stories
Unsere Absolventinnen und Absolventen sind ganz klar unsere Botschafter und unser Netzwerk in der Wirtschaft und in den verschiedensten Institutionen. Was sie Besonderes zusammenbringen, haben uns einige von ihnen erzählt.
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Eine Reise der Veränderung
Der gebürtige Südafrikaner lebt in Wien und ist seit den späten 1990er Jahren in der Gastronomie tätig. Nun möchte er aktiv daran mitarbeiten, diese nachhaltiger zu gestalten. Ein Schritt auf seiner Reise dahin ist das Bachelorstudium International Sustainable Business an der Hochschule Burgenland.
„In den Lockdowns hatte ich Zeit zum Nachdenken, insbesondere über die Nachhaltigkeit in der Gastronomie“, erzählt Johan. Er begann zu recherchieren und stieß auf die MAD-Academy in Kopenhagen. Mit einem Stipendium nahm er teil, was seine Sichtweise auf die Branche und ihre eigene Karriere völlig veränderte.
Der nächste Schritt führte an die Hochschule Burgenland, wo Johan seine akademische Reise begann.

„Obwohl ich in der Schule kein guter Schüler war, entdeckte ich hier meine Begeisterung für das Lernen. Die unterstützende und motivierende Umgebung am Campus half mir dabei, Selbstvertrauen zu gewinnen. Diese Zeit ist für mich äußerst inspirierend und ich bin entschlossen, weiter zu studieren und zu lernen.“
Johan Steyn, Bachelorstudent International Sustainable Business
Auch abseits des Studiums hat der Student seine Zeit intensiv genutzt, um sich weiterzubilden. Er nahm an Sommerprogrammen und Online-Kursen teil, darunter eine Summer School in Portugal und Kurse zu Themen wie Restaurant-Nachhaltigkeit, Landwirtschaft und alternativen Wirtschaftssystemen. An der BOKU (Universität für Bodenkultur Wien) besuchte er das AEMS-Programm, das sich mit Systemdenken, Wendepunkten und nachhaltigen Ansätzen beschäftigt.
Seine Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen sind tiefgreifend:
„Die Gastronomie ist eng mit dem Leben aller Menschen verbunden, da Nahrung von unserer Erde stammt und eine ganze Industrie darauf aufbaut. Ich habe gelernt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Frage der Umwelt ist, sondern auch soziale Aspekte umfasst – von der Beschaffung über die Lieferung bis hin zu Governance und politischen Rahmenbedingungen. Besonders beeindruckt hat mich die Erkenntnis, dass alles miteinander verbunden ist und nachhaltige Lösungen nur durch ein ganzheitliches Verständnis der Systeme möglich sind.“
Wichtig auf diesem Weg war für Johan unter anderem das Kennenlernen der Sustainable Development Goals (SDGs). Zuvor hatte er diesen Zielen wenig Beachtung geschenkt, doch die akademische Auseinandersetzung damit half ihm, die Verbindungen zwischen den Systemen zu verstehen. Ein Besuch bei den Vereinten Nationen war dabei besonders aufschlussreich.
Trotz der Herausforderungen – Johan ist älter als der übliche Student, hat eine Familie und muss Studium und Alltag unter einen Hut bringen – ist er fest entschlossen, das Beste aus seiner Studienzeit zu machen.
Das Ziel ist es, nach dem Studium eine sinnvolle Tätigkeit zu finden, die zu seiner Vision passt. Er baut schon jetzt ein Netzwerk auf, das ihm hier Möglichkeiten eröffnen könnte. Denn Johan möchte Teil des Wandels sein und die Systeme aktiv mitgestalten.
Sein Rat an andere Studierende: Nutzt die Gelegenheit, an Sommerprogrammen teilzunehmen, um neue Perspektiven zu gewinnen und Qualifikationen zu erweitern. Für ihn selbst ist klar: Der Weg des Lernens und der Veränderung ist noch lange nicht zu Ende.
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