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Alumni Stories
Unsere Absolventinnen und Absolventen sind ganz klar unsere Botschafter und unser Netzwerk in der Wirtschaft und in den verschiedensten Institutionen. Was sie Besonderes zusammenbringen, haben uns einige von ihnen erzählt.
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Pionierin und Impulsgeberin für Pflege & Soziales
Nun wurde sie – mittlerweile Leiterin des Albert Schweitzer Instituts für Geriatrie und Gerontologie bei den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) – bei den STEIRERIN Awards 2026 in der Kategorie „Pflege & Soziales“ ausgezeichnet.

Doch der Reihe nach: Ihr beruflicher Weg begann mit einem ausgeprägten Interesse an Gesundheitsthemen. Eigentlich wollte Judith Goldgruber in Graz Medizin und Psychologie studieren, doch dann stieß sie eher zufällig auf das Angebot in Pinkafeld und den damals neuen Studiengang, der medizinische und psychologische Inhalte mit Managementfächern verknüpfte. Diese Mischung überzeugte sie sofort. Auch Jahre später fällt ihre Bilanz eindeutig aus: „Ich bin stolz, dass ich es genauso gemacht habe, weil sich dadurch für mich Türen geöffnet haben.“
Während des Studiums prägten sie praktische Einblicke besonders stark. Ein externer Lektor, der Themen wie Controlling und Projektmanagement lehrte, begeisterte sie für organisatorische Zusammenhänge und inspirierte sie nachhaltig. Der Lektor war Gerd Hartinger, langjähriger Geschäftsführer der GGZ und viele Jahre ihr Mentor.
Als allererste Studentin der Hochschule Burgenland absolvierte Judith Goldgruber ein Praktikum in den GGZ – viele Studierende sollten es ihr in den darauffolgenden Jahren gleichtun. Nach Studienabschluss war sie erst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Burgenland tätig und wechselte dann in die GGZ.
Heute leitet Judith Goldgruber das Albert Schweitzer Institut, das sie 2014 ins Leben rief. Das Forschungsinstitut arbeitet an der Schnittstelle von Digital Health, Demenz und Gesundheitsförderung – drei Bereichen, die Goldgruber als hochaktuell und gesellschaftlich relevant beschreibt. Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie an drittmittelgeförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der informellen Pflege.
Ein Herzstück ihrer Arbeit ist das Albert Schweitzer Trainingszentrum für pflegende Angehörige, mit dem das Institut bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Es bietet pflegenden Angehörigen einen geschützten Lern- und Übungsraum für die Pflege zu Hause und stärkt zugleich ihre Selbstfürsorge. Das Angebot reicht von Basiswissen zu Pflege und Betreuung bis hin zu praxisnahen Trainingsformaten, die individuell auf die Bedürfnisse pflegender Angehöriger abgestimmt sind. Themen sind etwa Kommunikation mit Menschen mit Demenz, Mobilisieren und Bewegen, Ernährung im Alter, Körperpflege oder Wohnraumanpassung.
Für sie ist diese Arbeit mehr als ein Job. Judith Goldgruber erlebt sie als sinnstiftend und voller Gestaltungsmöglichkeiten.

Gemeinsam mit meinem Team neue Wege für ein gutes Leben im Alter zu entwickeln, zeigt mir jeden Tag, wie viel Zukunft in diesem Bereich steckt.
Judith Goldgruber, Leiterin Albert Schweitzer Institut
Fotos: (c)Ortner, (c)Furgler, (c)Erwin Scheriau
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Masterstudiengang Gesundheitsförderung und Personalmanagement,
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