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Alumni Stories
Unsere Absolventinnen und Absolventen sind ganz klar unsere Botschafter und unser Netzwerk in der Wirtschaft und in den verschiedensten Institutionen. Was sie Besonderes zusammenbringen, haben uns einige von ihnen erzählt.
Wir freuen uns darauf auch Ihre Geschichte zu hören! Bitte kontaktieren Sie uns über unser Alumni Story Sheet.
Umweltrecht im Fokus
Über die Stiftung „Marco Biagi“ im Rahmen des Promotionsprogramms „Arbeit, Entwicklung und Innovation“ verfasst er seine Dissertation zum Thema „Die Auswirkungen politischer Maßnahmen auf den ökologischen Wandel und die regionale Gesellschaft“ und stellt dabei einen Vergleich des Status-quo zwischen seinem Heimatland Italien und Österreich an.
Ein sechsmonatiger Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule ist Teil seines Doktoratsstudiums. Die Hochschule Burgenland ist in einem europäischen Projekt mit Schwerpunkt auf erneuerbare Energien Partner seiner Hochschule. Aufgrund dessen, der fachlichen Expertise und mehr als 30-jährigen Erfahrung in den Bereichen Energie, Umwelt und Gebäude entschied er sich für einen Aufenthalt an der Hochschule Burgenland am Standort Pinkafeld. Dort hat er nun für sechs Monate sein Büro im „living-lab“-Gebäude Energetikum.

„In meiner Forschung beschäftige ich mich mit verfassungsrechtlichen und verwaltungsrechtlichen Aspekten im Bereich der Förderung erneuerbarer Energien und Energiegemeinschaften.“
Filippo Di Mauro, Jurist und PhD Student
Noch in diesem Jahr möchte er fertig werden. „Ich möchte herausfinden, welche Best Practices es gibt und wie verschiedene regulatorische Ansätze gestaltet sind – also wie der Staat erneuerbare Energien nicht nur reguliert, sondern auch aktiv fördert.“
Dabei interessieren ihn vor allem Themen, die mit dem Energiewandel und der Rolle von Behörden und öffentlicher Verwaltung zusammenhängen. Für ihn ist besonders spannend, wie rechtliche Regelungen dazu beitragen können, die Energiewende voranzutreiben und öffentliche Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger stärker einzubinden.
Im weiteren Verlauf seiner Arbeit möchte er auch den Zusammenhang zwischen Verwaltungsrecht, Raumplanung und der Beteiligung von Gemeinden und der Öffentlichkeit genauer untersuchen. Gerade bei Energieprojekten spielt die Einbindung der Bevölkerung eine wichtige Rolle, und für Filippo ist dieser Aspekt ein wichtiger Teil seiner zukünftigen Forschung.
Anfangs war die Integration in Österreich für ihn nicht ganz einfach. Inzwischen fühlt er sich aber in Pinkafeld sehr wohl. Außerdem ist er inzwischen Teil der Gemeinschaft an der Hochschule und wird von Kolleginnen und Kollegen gut unterstützt.
Im Vergleich zu Italien erlebt er die österreichische Hochschule und den akademischen Alltag als deutlich anders. In Italien sind Universitäten oft in historischen Gebäuden untergebracht, während ihn in Österreich besonders der moderne und fortschrittliche Charakter des Campus in Pinkafeld beeindruckt.
Filippo genießt es, neben der Arbeit auch die Umgebung und das Leben in Österreich kennenzulernen. Insgesamt sieht er seinen Aufenthalt in Pinkafeld als wertvolle Möglichkeit, seine Forschung zu vertiefen, andere rechtliche Ansätze kennenzulernen und neue Erfahrungen für seine weitere akademische und berufliche Zukunft zu sammeln.
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