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Es fühlt sich nicht wie Arbeit an
In der HAK wählte er den Schwerpunkt Controlling und auch in seiner Familie hat niemand etwas mit dem Gesundheitsbereich zu tun. Wie bei vielen jungen Männern brachte der Zivildienst beim Roten Kreuz die Erkenntnis: „Ich habe beim Roten Kreuz in Oberpullendorf in den Kursen schon gemerkt, dass mich die Themen total interessieren und ich mir mit dem Lernen viel leichter tue, als in der Schule.“ Auch die Dienste mit den Notärzten und Notfallsanitäter*innen haben bei Philipp Eindruck hinterlassen.
„Ich habe gemerkt, dass mich das voll interessiert und habe dann einen Freiwilligen beim Roten Kreuz kennengelernt, der schon in Pinkafeld an der FH Burgenland im Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege studiert hat. Durch ihn bin ich auf die FH gestoßen und habe mich angemeldet.“ Mittlerweile hat Philipp sein Studium fast abgeschlossen. Dem Roten Kreuz ist er seither treu geblieben.
„Ich habe die Entscheidung für meinen Werdegang nicht bereut. Mir gefällt es super und ich freue mich schon, wenn ich nun nach Studienabschluss endlich vollständig zu arbeiten beginnen kann.“ Im Studium absolvierte er schon Praktika in verschiedenen Bereichen. Vor allem die Intensivstation hat ihn dabei fasziniert. Was man als Gesundheits- und Krankenpfleger*in mitbringen muss?

Man muss belastbar und stressresistent sein. Auch gute Nerven und Empathie sind wichtig sowie Ausdauer – auch körperlich. Und man muss im Team multiprofessionell arbeiten können, also mit Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.
Philipp Hütter, Student der FH Burgenland
Philipp Hütter war einer der ersten Studierenden, denen das Anstellungsmodell* im Studium zu Gute kam. „Das ist schon ein Anreiz“, erzählt er. „Wir müssen die Praktika im Rahmen des Studiums ja sowieso machen und so bin ich nicht ausschließlich auf die finanzielle Unterstützung meiner Eltern angewiesen.“
Seine Highlights aus dem Studium: „Wir haben viele praktische Dinge geübt in Kleingruppen, auch die externen Vortragenden aus dem Praxisbereich – vor allem die Vielfalt der Vortragenden – war toll. Was ich noch sehr geschätzt habe, ist, dass im Studium viel Wert auf Kommunikation gelegt wird.“
Das Kommunizieren und Aufklären über den von ihm gewählten beruflichen Weg, ist dem jungen Mann ein Anliegen: „Ich glaube, es herrscht noch viel Unwissen in der Gesellschaft bzgl. dem Pflegeberuf. Aber wenn ich erzähle, welche Kompetenzen es braucht – auch im Intensivbereich usw. – dann ist das Aha-Erlebnis groß.“ Für ihn persönlich war es wichtig, beruflich etwas Sinnvolles zu tun. Aus seinen Praktika weiß er, dass er die richtige Wahl getroffen hat. „Auch nach einer 12-Stunden-Schicht bin ich nicht müde. Es fühlt sich nicht wie Arbeit an für mich. Den Heilungsprozess der Patient*innen zu beobachten, erfüllt mich – das ist ein super Gefühl.“
*Seit Herbst 2022 erhalten Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege in Österreich 600 Euro netto 12 Mal im Jahr. Wer an der FH Burgenland studiert, hat die Chance, sich zusätzlich schon während des Studiums bei burgenländischen Gesundheitsorganisationen anstellen zu lassen und somit drei Jahre lang voll versichert zu sein. Das Land Burgenland unterstützt die angehenden Pflegekräfte 14 mal im Jahr mit weiteren 600 Euro brutto. Wer sich für diese Option entscheidet, verpflichtet sich nach Abschluss des Studiums im Burgenland tätig zu bleiben – jedenfalls für die Anzahl an Jahren, für die sie oder er den finanziellen Zuschuss erhalten hat.
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