#fhburgenlandundich: Ein neues Kapitel beginnt

Bianca Nastl
Bianca Nastl

Der Countdown zum Studienstart läuft: Schon in wenigen Wochen beginnt für unsere Studienstarter*innen ein spannender Lebensabschnitt an der FH Burgenland.

Das bedeutet: Neue Gesichter, die spannende Geschichten mitbringen und unsere FH-Familie noch ein Stück vielfältiger machen. Wir haben bei fünf von ihnen nachgefragt, was sie antreibt und, welche Erwartungen sie an ihre Studienzeit bei uns haben. Und die Gespräche haben gezeigt: Es gibt viele Argumente, die ganz allgemein für ein Studium sprechen, aber den ausschlaggebenden Beweggrund definiert jede*r für sich selbst. 

Wirtschaftliche Strukturen zum Besseren verändern

Nina zum Beispiel erfüllt sich im September einen langjährigen Traum. „Ich wollte eigentlich immer schon studieren und ins Ausland gehen“, erzählt uns die 31-Jährige im Gespräch. Doch nach der Schule hatte ihr Fulltime-Job als Teenie-Mama Vorrang. „Wenn du früh Mutter wirst, stempelt dich die Gesellschaft oftmals als ‚Loserin‘ ohne Chancen und Möglichkeiten ab. Dieses Stigma hat mich als junge Alleinerziehende lange ausgebremst. Aber jetzt, wo mein Sohn älter ist, mache ich einfach mein Ding.“

Ninas berufliche Laufbahn war seither alles andere als einseitig. Neben diversen Ausbildungen im Bereich Tanzsport, Mental Health, Enspannungstechniken und Yoga, war sie zuletzt im Social Business „FreuRaum“ tätig, wo sie sich schon als Küchenchefin, Restaurantleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin verwirklicht hat. „Ich habe aus meiner Laufbahn bereits alles ausgeschöpft, was möglich war. Aber jetzt wird es Zeit für ein neues Abenteuer. In Österreich hat man ohne Studium außerdem begrenzte Möglichkeiten. Mit dem Bachelorstudium Internationale Wirtschaftsbeziehungen will ich mir daher auch neue Perspektiven eröffnen.“

Stillstand ist für mich aus persönlicher und beruflicher Sicht der absolute Killer. Ich muss mich immer weiterentwickeln.

Nina Sysel, künftige Studentin des Bachelors Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Ihre Wahl für den Studiengang begründet die baldige Vollzeit-Studienanfängerin in der Allgegenwärtigkeit von wirtschaftlichen Zusammenhängen. „Wirtschaft ist in unserer Welt einfach ein großes Thema, ebenso wie Kapitalismus. Sprich: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Ich will die Funktionsweise und Mechanismen von Wirtschaft verstehen lernen, um sie zum Besseren zu verändern. Weil ich der Meinung bin, dass wir all das auch haben können, ohne Menschen auszubeuten.“ Vom Bachelorstudium an der FH Burgenland erhofft sie sich dafür eine Tür in das internationale Bankett.  „Ich finde es toll, dass die Dozent*innen aus der Praxis kommen und freue mich, mein Netzwerk zu erweitern. Eines meiner Highlights im Studium wird bestimmt das Auslandssemester sein.“

Klima für die Zukunft von morgen schützen

Marjan hingegen kommt aus dem Ausland zu uns, um an der FH Burgenland im Master Energie- und Umweltmanagement zu studieren. In ihrer Heimat, dem Iran, hat sie bereits ein Studium im Bereich Agrartechnik mit der Vertiefung Agrarökonomie absolviert. „Während des Studiums habe ich festgestellt, dass bei der Herstellung von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere in Gewächshäusern, viel Energie verbraucht wird. Dadurch erhöhen sich nicht nur die Produktionskosten, sondern auch unsere Umwelt leidet unter den Folgen.“

Hinnehmen wollte die 33-Jährige diese Tatsache keinesfalls. Stattdessen will sie Teil der Lösung sein. Und das kann sie nach ihrem Masterstudium zweifellos. Denn mit ihrem Abschluss an der FH Burgenland ist sie angesichts der voranschreitenden Klimakrise nicht nur gefragt am Arbeitsmarkt, allen voran kann sie mit ihrem erlernten Wissen künftig die Energiewende vorantreiben. Genau diese Motivation hat Marjan auch zum Studium bewegt: „Ich möchte unsere Welt für gegenwärtige und künftige Generationen zu einem besseren und nachhaltigeren Ort machen.“

Die FH Burgenland hat in Österreich und Europa einen hervorragenden Ruf und bietet eine ideale Kombination aus Praxis- und Theoriebezug.

Marjan Rastin, künftige Studentin des Masters Energie- und Umweltmanagement

Am meisten freut sich die künftige Studienstarterin auf die Praktika und Laborkurse, aber auch auf den Austausch mit ihren Studienkolleg*innen: „In den Laboren kann ich sicher viel neues Wissen sammeln und meine Fähigkeiten verbessern. Ich weiß, dass die FH Burgenland hier sehr fortschrittlich und modern aufgestellt ist.“

Gesundheit in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken

Bei Kenny war das Interesse für Gesundheit schon in der Schulzeit spürbar. Nach der Matura hat er sich aber zunächst als Sozialpädagoge versucht. „Weil meine Mutter ebenfalls Sozialpädagogin ist. Dort habe ich dann jedoch gemerkt, dass mir die Beratung mehr liegt, als die Betreuung. Im Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung kommen mir meine kommunikativen Fähigkeiten aus meinem ehemaligen Job bestimmt zugute.“

Wie so oft zeigt sich also, dass man keinen Weg im Leben umsonst geht. Andernfalls hätte Kenny vielleicht nicht die Betriebswirtschaft für sich entdeckt: „Das Interesse kam im Zuge meiner Arbeit als Sozialpädagoge auf. Da waren betriebswirtschaftliche Aspekte zum Beispiel in der Organisation von großer Bedeutung.“ Darum war für den künftigen Vollzeit-Studienstarter auch schnell klar, warum er sich an der FH Burgenland weiterbilden möchte: „Vor allem die einzigartige Kombination von Gesundheitsförderung und Management bzw. Betriebswirtschaft finde ich toll. Immerhin ist der Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung einmalig in Österreich. Aber auch die familiäre Ausstrahlung der FH Burgenland im Allgemeinen hat mich überzeugt. Ich kann bestimmt viel Wissen mitnehmen und neue Leute kennenlernen.“ Pläne für die berufliche Zukunft schmiedet Kenny bereits: So möchte er mittelfristig Erfahrung im Gesundheitsbereich sammeln und sich nach ein paar Jahren im Forschungsbereich versuchen.

Wissen digital, unabhängig und strukturiert teilen

Thomas fand seinen Weg zu uns an die FH Burgenland – dem digitalen Zeitgeist sei Dank – über Google. „Im Zuge des Aufbaus meiner Online-Akademie ‚exvomo‘ habe ich nach eine*m Berater*in für E-Learning-Systeme gesucht. Fündig wurde ich zwar nicht, aber zwischen den Suchanfragen tauchte plötzlich der Masterstudiengang E-Learning und Wissensmanagement auf“, erzählt uns der 28-Jährige. „Darum dachte ich mir: Vielleicht werde ich mit diesem Studium in ein paar Jahren selbst ein E-Learning-Berater sein?“ Erfahrung gesammelt hätte der Gründer zumindest schon: Nach dem Bachelor Wirtschaftsberatung folgte der Master E-Commerce, eher er sich mit seinem Unternehmen „exvomo - Experten von morgen“ selbstständig machte.  „Unser Fokus liegt auf der Weiterentwicklung von Personen und Unternehmen im E-Commerce. Irgendwann entstand die Idee einer automatisierten E-Learning Kursreihe für den Bereich Online-Handel.“ Im Frühling hat er seine Vision schließlich in die Tat umgesetzt: Interessierte können sich seither orts- und zeitunabhängig zum Thema E-Commerce weiterbilden und bekommen zum Abschluss des Kurses den E-Commerce Führerschein bzw. Basiskurs.

Warum sich Thomas bei uns beworben hat? „Ganz einfach: Aus Eigenbedarf. Ich habe mir den Lehrplan angesehen und es hat sofort Klick gemacht. Im Studium wird vieles behandelt, was auch für mein Unternehmen relevant ist und mich beruflich weiterbringt. So wie zum Beispiel die Lehrveranstaltung ‚E-Learning Kurskonzeption‘.“

© Bernd Sumereder

Ich freue mich darauf, mein Netzwerk auszubauen. Bei meinen vergangenen Studien habe ich von den Mitstudierenden am meisten gelernt. Jede*r bringt andere Sichtweisen, Hintergründe und Erfahrungen mit: Das ist total spannend.

Thomas Leskowsky, künftiger Student des Masters E-Learning und Wissensmanagement

Außerdem konnte sich der künftige berufsbegleitende Studienstarter schon immer vorstellen, als Lehrer zu arbeiten. Und nachdem er als Berater ein ähnliches Ziel verfolgt – nämlich Know-how an Dritte weiterzugeben – möchte er im Studium auch in der strukturierten und effizienten Wissensvermittlung dazulernen.


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