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Gesundheitsförderung als Leidenschaft
Sie studierte den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung wie auch den Masterstudiengang Management im Gesundheitswesen an der FH Burgenland und schloss daran ein Doktoratsstudium in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Karl Franzens Universität Graz an.
Sie ist diplomierte Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin und seit 2019 Hochschullehrende an der FH Burgenland im Department Gesundheit. In ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit fokussiert sie auf die Bereiche Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften und wirkt an der stetigen Weiterentwicklung ihres Departments mit.
Seit 2021 versorgt sie ihre stetig wachsende Community über Social Media, Podcasts und andere virtuelle Kommunikationskanäle mit wissenschaftlich fundierten, gleichzeitig aber auch praktischen Inhalten. „Frau Professorin Szabo hat alle Stationen in dem Studiengang Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement absolviert. Von der Studierenden, zur wissenschaftlichen Mitarbeiterin und zur Hochschullehrerin. Dadurch kann Sie in der Lehre den Studierenden punktgenau vermitteln, was für sie von großer Relevanz ist“, betont Departmentleiter Erwin Gollner.

Das Interesse am Thema Gesundheit war bei ihr nicht wie bei vielen „schon immer da.“ Stattdessen entwickelte es sich Schritt für Schritt in ihrer Jugendzeit. „Bewegung machten meine Eltern mit uns schon immer viel, ich kann mich v.a. an ausgedehnte Radfahrten, Körbe werfen und das Ausprobieren verschiedener Sportarten im Urlaub erinnern. Im Gymnasium hatten wir auch immer sehr engagierte Turnlehrer*innen, die das Beste aus den wenigen Turnstunden herausholen wollten“, erinnert sie sich. Über den gesundheitlichen Mehrwert machte sie sich damals allerdings noch nicht so viele Gedanken. Bewusste, gesunde Ernährung entwickelte sich erst im Laufe des Studiums als wichtiges Thema für die engagierte Studentin. Mit der aktiven Förderung der mentalen Gesundheit begann sie sich erst nach der Geburt ihres ersten Sohnes im Jahr 2018 intensiv zu beschäftigen.
Auch nach Jahren im Thema bleibt sie begeistert vom Thema der Gesundheitsförderung
Zum einen vom ganzheitlichen Gesundheitsverständnis. „Laien denken beim Thema Gesundheit oft nur an die körperliche Dimension, einige vielleicht sogar zusätzlich an die psychische Dimension. Die Gesundheitsförderung geht allerdings von einem noch viel breiteren Gesundheitsverständnis aus“, erklärt sie. Gesundheitsförderung bedeutet, die körperliche, psychische, emotionale, soziale, seelische und gesellschaftliche Gesundheit zu stärken. Und dabei gibt es keine one-fits-all-Lösungen. Stattdessen gilt es, Menschen dazu zu empowern, herauszufinden, was die eigene ganzheitliche Gesundheit stärkt und wie dies im Alltag passieren kann.
Zum zweiten schätzt sie die ressourcenorientierte Perspektive: „Viele verwechseln Gesundheitsförderung und Prävention und haben dementsprechend das Mindset, es ginge dabei darum, dafür zu sorgen, nicht krank zu werden. In Wirklichkeit geht die Gesundheitsförderung allerdings davon aus, dass immer mehr Gesundheit möglich ist. Nicht krank zu sein ist nicht dasselbe wie umfassendes Wohlbefinden zu erleben.“
Was die frische FH-Professorin am Lehren begeistert?

Grundsätzlich arbeite ich sehr gerne mit meiner Stimme und mit der deutschen Sprache. Ich genieße es, in die interessierten Augen von Studierenden zu blicken, mit ihnen auf einer Augenhöhe zu kommunizieren, sich gegenseitig zu inspirieren und ihre Entwicklung sowie Lernfortschritte im Laufe des Studiums zu sehen. Des weiteren liebe ich es, verschiedene didaktische Tools und Methoden auszuprobieren. Und: Ich mag auch die ganze Vorbereitung rund um einzelne Lehrveranstaltungen. Dabei bin ich zumeist so richtig im Flow.
Barbara Szabo, Lehrende der FH Burgenland
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