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#GoodbyeEisenstadt – Auf Reisen von Spanien bis Kasachstan
... denn Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen bekommen jedes Jahr die Chance, ihr Wissen direkt in internationalen Unternehmen einzusetzen. Während ihrer Berufspraktikums in Zentral- und Osteuropa sammeln sie vielfältige Erfahrungen und spannende Eindrücke. Wohin es genau geht? Das richtet sich ganz danach, welche CEE-Sprache sie im Studium wählen – sie öffnet die Tür zu den jeweiligen Ländern und Unternehmen.
Angelina, Tobias und Ricardo haben die Chance genutzt. Sie absolvierten ihr Berufspraktikum im Ausland. Obwohl es für berufsbegleitend Studierende eine besondere Herausforderung darstellt, hat sich Emre für ein Auslandssemester entschieden. Ein paar Eindrücke ihrer Erfahrungen in Spanien, Tschechien, Katar und Kasachstan möchten wir in diesem Blogbeitrag – aus Sicht unserer Studierenden – mit dir teilen.

„Alicante hat mir gezeigt, wie bereichernd ein Studium in einem internationalen Umfeld sein kann."
Emre Öztürk, Student des Masters Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Was war das schönste Erlebnis während deines Auslandssemesters?
Viele Momente in Alicante sind mir in guter Erinnerung geblieben. Besonders schön fand ich, wie schnell man mit anderen Studierenden in Kontakt kommt. Gleich bei den ersten Erasmus Veranstaltungen habe ich Leute aus der ganzen Welt kennengelernt und war überrascht, wie unkompliziert das alles war. Die offene Art der Menschen und die entspannte Atmosphäre in der Stadt haben es leicht gemacht, sich einzuleben.
Welche neuen Erfahrungen oder Perspektiven hast du durch den Aufenthalt gewonnen?
Während meines Aufenthalts habe ich gemerkt, wie wertvoll Sprachkenntnisse im Alltag sind. Durch das viele Englisch reden und den Kontakt mit Spanisch habe ich mich sprachlich sicherer gefühlt. Außerdem war es spannend zu sehen, wie unterschiedlich Menschen an Aufgaben herangehen und wie viel man voneinander lernen kann. Das hat meinen Blick auf vieles erweitert.
Was hat dich dazu bewegt, dein Semester in Alicante zu absolvieren?
Alicante hat mich vor allem wegen seiner Lage am Meer angesprochen. Die Stadt bietet eine angenehme Mischung aus mediterranem Klima, freundlichem Lebensstil und guter Infrastruktur für Studierende. Die vielen Sonnentage, die Nähe zum Strand und die entspannte Atmosphäre machen den Alltag dort besonders angenehm. Für mich war es der ideale Ort, um Studium und Lebensqualität zu verbinden.
Gab es Herausforderungen, die du bewältigen musstest und was hast du daraus gelernt?
Natürlich gab es ein paar Herausforderungen. Die größte war die Umstellung auf ein komplett neues Umfeld und darauf, alle Lehrveranstaltungen auf Englisch zu absolvieren. Das war anfangs ungewohnt, aber mit der Zeit wurde es leichter. Daraus habe ich vor allem gelernt, flexibel zu bleiben und mich aktiv einzubringen, auch wenn nicht alles sofort vertraut ist.
Wie war dein Studienalltag?
Der Studienalltag war gut organisiert und abwechslungsreich. Die Inhalte waren interessant und fordernd, aber absolut machbar. Besonders angenehm war, dass man nach der Uni oft bei mildem Wetter draußen sein konnte. Egal ob ein Spaziergang am Strand oder ein Kaffee in der Sonne, diese kleinen Momente haben den Alltag sehr ausgeglichen und angenehm gemacht.
Was würdest du künftigen Studierenden empfehlen, die ein Auslandssemester planen?
Ich würde empfehlen, offen zu bleiben und Dinge einfach auszuprobieren. Gerade am Anfang lohnt es sich, an den Erasmus Aktivitäten teilzunehmen, weil man dort schnell neue Leute trifft. Außerdem sollte man keine Scheu vor der Sprache haben. Man wächst automatisch hinein, wenn man sie täglich verwendet.
Wie hat dich die Zeit im Ausland persönlich geprägt?
Ich habe im Ausland mehr Selbstständigkeit gewonnen und meine sprachlichen Fähigkeiten verbessert. Außerdem habe ich gelernt, mich schneller in neuen Situationen zurechtzufinden. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass ein internationales Umfeld beruflich sehr hilfreich sein kann und persönlich viele neue Eindrücke bringt.

Ein klares Highlight war der direkte Kontakt zu hochrangigen Persönlichkeiten und Termine mit Außenwirkung, sowie Team- und Networking-Anlässe.
Ricardo Bauer, Student des Bachelors Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Was hat dich dazu bewegt, dein Praktikum im Ausland zu absolvieren? Warum gerade „Prag“?
Ich wollte Praxis in einem internationalen Umfeld und einen realen Einblick in Immobilienentwicklung (Real Estate Development), also Projektarbeit, Stakeholder-Abstimmungen und wirtschaftliche Entscheidungen rund um Immobilienprojekte. Prag war dafür passend, weil S+B dort als Standort lokal verankert ist, aber gleichzeitig stark international arbeitet.
Wie war der Arbeitsalltag vor Ort?
Sehr projektgetrieben und stark von Schnittstellenarbeit geprägt: interne Meetings, Abstimmungen mit externen Stakeholdern (Partner*innen, Käufer*innen, Verkäufer*innen, Subfirmen), Nachverfolgen offener Punkte und Aufbereitung von Unterlagen. Inhaltlich war es eine Mischung aus Projektentwicklung, Akquisition/Objekttermine (Besichtigungen, Vor-Ort-Einschätzung von Zustand/Lage/Potenzial) sowie Präsentationen/Projektkommunikation. Zusätzlich gab es Networking Aktivitäten.
Gab es Herausforderungen, die du bewältigen musstest und was hast du daraus gelernt?
Die größte Herausforderung war Komplexität durch viele Beteiligte: unterschiedliche Interessen, Entscheidungslogiken und Erwartungshaltungen und daraus folgend hoher Bedarf an sauberer, strukturierter Kommunikation. Daraus habe ich mitgenommen, wie wichtig präzises Arbeiten, klare Dokumentation und Verbindlichkeit sind, weil genau das Entscheidungen beschleunigt und Reibung reduziert. Persönlich war Selbstorganisation in einem dynamischen Umfeld ein zentraler Lernpunkt.

„Besonders schön fand ich, die Kultur und Menschen Katars kennenlernen. Als junge Studentin und Frau habe ich mich jederzeit sicher und wohl gefühlt. Die Menschen waren unglaublich herzlich, hilfsbereit und zuvorkommend, mehr als ich es jemals zuvor erlebt habe.“
Angelina Lushtaku, Studentin des Bachelors Internationale Wirtschaftsbeziehungen


Was war das eindrücklichste Erlebnis während deines Praktikums?
Das eindrücklichste Erlebnis während meines Praktikums war es, die Kultur und die Menschen Katars hautnah kennenzulernen. Als junge Studentin und Frau alleine in einem fremden Land habe ich mich von Beginn an sehr willkommen und sicher gefühlt. Die Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Offenheit der Menschen vor Ort haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Besonders war auch, dass ich nicht nur im Büro des AußenwirtschaftsCenters tätig war, sondern auch eng mit dem Team der österreichischen Botschaft in Katar zusammenarbeiten konnte, da wir im selben Büro gearbeitet haben. Dadurch erhielt ich einzigartige Einblicke in diplomatische und wirtschaftliche Aufgaben.
Welche neuen Erfahrungen oder Perspektiven hast du durch den Aufenthalt gewonnen?
Das Praktikum hat mir sowohl beruflich als auch persönlich viele neue Perspektiven eröffnet. Ich habe umfassende Kenntnisse über den katarischen und kuwaitischen Markt, deren Arbeitsweisen und die verwendeten Tools erlangt. Die Teilnahme an Business- und Networking-Veranstaltungen sowie Events, wie „Hospitality Qatar“, „Medicare“ oder „50 Years of Diplomatic Relationships between Austria and Qatar“, ermöglichte es mir, Kontakte zu erfolgreichen Fachleuten zu knüpfen. Persönlich habe ich gelernt, wie wertvoll es ist, offen auf andere Kulturen zuzugehen und in einem internationalen Umfeld zu arbeiten.
Was hat dich dazu bewegt, dein Praktikum im Ausland zu absolvieren? Warum gerade „Doha, Katar“?
Für mich gab es keine bessere Wahl als Katar. Doha ist kulturell, religiös und wirtschaftlich vollkommen anders als Österreich, wodurch ich viele neue Erfahrungen sammeln und Menschen kennenlernen konnte, die mir ohne das Praktikum nie begegnet wären. Besonders positiv beeindruckt haben mich die katarischen Einwohner, die mich von Tag eins sehr herzlich aufgenommen haben. Doha ist eine moderne, futuristische Stadt und ein Land mit einer starken Wirtschaft und großen Investitionen in Technologie. Die berufliche Umgebung war digitalisiert, fortschrittlich und effizient, was die Erfahrung zusätzlich spannend gemacht hat.
Gab es Herausforderungen, die du bewältigen musstest und was hast du daraus gelernt?
Für mich war das Einleben in Katar relativ einfach, da ich sehr offen und interessiert an der Kultur und den Menschen war. Ich habe gelernt, dass Offenheit und Neugier entscheidend sind, um den eigenen Horizont zu erweitern und die meisten Erfahrungen zu sammeln. Mein wichtigster Tipp für zukünftige Praktikantinnen und Praktikanten ist, aufgeschlossen gegenüber neuen Kulturen zu sein und jede Chance zu nutzen, die sich bietet.
Wie war dein Arbeitsalltag vor Ort?
Der Arbeitsalltag am AußenwirtschaftsCenter Doha war abwechslungsreich und sehr lehrreich. Von Anfang an war ich in sämtliche Aufgaben eingebunden und unterstützte das Team bei Recherchen, der Erstellung von Wirtschaftsberichten über Katar und Kuwait, der Vorbereitung und Teilnahme an Veranstaltungen sowie bei der Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen, die bereits in Katar tätig sind oder dort Fuß fassen möchten. Die enge Zusammenarbeit mit der Botschaft ermöglichte mir zusätzlich Einblicke in diplomatische Aufgaben. Die Arbeitsatmosphäre war freundlich, motivierend und unterstützend, wodurch die Arbeit jeden Tag Freude gemacht hat.
Was würdest du künftigen Studierenden empfehlen, die ein Auslandssemester planen?
Ich würde besonders jungen Studierenden ans Herz legen, jede Gelegenheit für ein Auslands-Praktikum wahrzunehmen, vor allem in einem Land, das sich kulturell und wirtschaftlich stark vom eigenen unterscheidet. Offenheit, Neugier und die Bereitschaft, neue Erfahrungen zu sammeln, sind dabei entscheidend. Ein Auslandspraktikum ist eine wertvolle Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern, berufliche Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln.
Wie hat dich die Zeit im Ausland persönlich oder beruflich geprägt?
Die Zeit in Doha hat mich sowohl persönlich als auch beruflich stark geprägt. Ich habe in diesem Praktikum mehr gelernt als in allen vorherigen Jobs oder Praktika. Die kulturellen Erfahrungen, die Einblicke in die Religion und die positive Haltung der Menschen haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Besonders wertvoll war, dass ich sehr selbstständig und unabhängig arbeiten konnte, was mich zusätzlich wachsen ließ. Mir wurden zahlreiche wichtige und bedeutende professionelle Aufgaben übertragen, und durch meinen Arbeitsalltag hatte ich die Gelegenheit, mit einflussreichen katarischen Persönlichkeiten in Kontakt zu treten. Darüber hinaus habe ich jeden Tag genutzt, um auch außerhalb der Arbeitszeiten das Land und die Menschen kennenzulernen. Ich habe viele Aktivitäten unternommen und Doha intensiv erkundet, was mir geholfen hat, die Kultur und die Lebensweise der Menschen noch besser zu verstehen. Die Kenntnisse, Erfahrungen und Kontakte, die ich erworben habe, werden mich langfristig begleiten und meine persönliche sowie berufliche Entwicklung entscheidend unterstützen.

"Mein Praktikum im Ausland war für mich mehr als nur Arbeit: Es war die Chance, neue Kulturen kennenzulernen, über mich hinauszuwachsen und die Welt mit anderen Augen zu sehen."
Tobias Theißl, Student des Bachelors Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Was hat dich dazu motiviert, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren?
Ich liebe es, neue Länder zu erkunden. Deshalb war ein Auslandspraktikum für mich die perfekte Gelegenheit. Die Hochschule Burgenland machte mich dann auf Kasachstan aufmerksam und vermittelte mir zwei Praktikumsplätze in Almaty.
Warum fiel deine Wahl ausgerechnet auf Kasachstan?
Zentralasien hat mich schon immer fasziniert. Außerdem lernte ich im Rahmen meines Studiums Russisch – also war es die ideale Chance, meine Sprachkenntnisse zu festigen und weiterzuentwickeln.
Du hast zwei verschiedene Praktika gemacht. Wie sah dein Arbeitsalltag aus?
Ich war einerseits bei ZETA Solutions und andererseits beim österreichischen AußenwirtschaftsCenter in Almaty tätig. Mein Alltag war sehr abwechslungsreich: Ich übernahm ganz unterschiedliche Aufgaben und recherchierte zu diversen Themen.
Gab es ein besonderes berufliches Highlight während deiner Zeit dort?
Ja, definitiv! Ein Highlight war meine Beteiligung an der Messe KazAgro/KazFarm in Astana. Dort konnte ich mich mit österreichischen Vertreter*innen verschiedener Unternehmen austauschen. Anschließend nahm ich an einer Feier zum österreichischen Nationalfeiertag teil, organisiert von der österreichischen Botschaft.
Was konntest du fachlich aus deiner Zeit in Kasachstan mitnehmen?
Ich habe viel über Kasachstan, Zentralasien und die kasachische Wirtschaft gelernt. Meine interkulturelle Kommunikationsfähigkeit hat sich verbessert, und ich konnte Einblicke in internationale Geschäftsprozesse gewinnen. Außerdem habe ich meine analytischen Fähigkeiten vertieft und wichtige praktische Erfahrungen in einem internationalen wirtschaftlichen Umfeld gesammelt.
Wie hast du deine Freizeit in Almaty genutzt?
Ich war viel unterwegs und habe das Land bereist. Die Natur rund um Almaty ist unglaublich schön. Besonders beeindruckt hat mich der Charyn Canyon – die Landschaft wirkt fast wie aus einem Westernfilm. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, auch Kirgisistan und Usbekistan zu bereisen.
Was hat diese Zeit persönlich für dich bedeutet?
Es war eine der prägendsten Erfahrungen meines Lebens. Zum ersten Mal war ich fünf Monate von zu Hause weg – und das auf einem ganz anderen Kontinent. Die kulturellen Unterschiede waren deutlich spürbar und machten die Erfahrung umso spannender. Ich musste mich vielen Herausforderungen stellen, Neues entdecken und mich immer wieder anpassen. Dadurch bin ich persönlich sehr gewachsen.
Würdest du anderen Studierenden ein Auslandspraktikum empfehlen?
Absolut. Ich kann es wirklich jedem ans Herz legen.
Die Erfahrungen von Angelika, Emre, Tobias und Ricardo zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig internationale Studien- und Berufserfahrungen sein können. Ob Auslandssemester oder Praktikum: Studierende der Hochschule Burgenland sammeln weltweit wertvolle fachliche, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen.
Alle Storys unserer Studierenden im Ausland gibt's gesammelt hier.
Zum Abschluss gibt unser YouTube-Short einen lebendigen Einblick aus erster Hand: Studierende erzählen dort von ihren Auslandsaufenthalten und beantworten dabei eine überraschende Frage ;-) ...
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