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Kleine Schritte, große Wirkung: Internationale Erfahrungen durch Kurzmobilitäten
Internationale Erfahrung ist heute ein zentrales Element moderner Hochschulbildung, doch nicht jede*r Studierende hat die Möglichkeit, für ein ganzes Semester ins Ausland zu gehen. Genau hier setzen wir an der Hochschule Burgenland mit einem innovativen Konzept an: Kurzmobilitäten.
Gerade für unsere berufsbegleitenden Studierenden ist ein Auslandssemester oft keine Option. Trotzdem möchten wir allen die Möglichkeit bieten, internationale Erfahrung zu sammeln und zwar praxisnah, in einem überschaubaren Rahmen. Unser Zugang: "Internationalisation at home" mit Mehrwert.
Kurzmobilitäten: Summer Schools, Joint Weeks & Co.
Wie funktioniert das? Zum Beispiel durch Kurzmobilitäten, bei denen unsere Studierenden für wenige Tage ins Ausland reisen können – etwa zu einer Summer School oder einer gemeinsamen Lehrveranstaltungswoche mit Partneruniversitäten. Eine Woche lang wird gemeinsam gelernt, gearbeitet und gelebt, wobei Studierende aus der Hochschule Burgenland und aus dem Ausland ein Team bilden.
Besonders attraktiv: Innerhalb kürzester Zeit sammeln Studierende wertvolle Auslandserfahrungen – ganz ohne langen organisatorischen Vorlauf. Die gesamte Woche wird von der Hochschule geplant und organisiert, inklusive Einladung internationaler Partnerhochschulen. Studierende müssen sich also um nichts kümmern – sie steigen sprichwörtlich ins fertig gepackte Mobilitätsprogramm ein. Dadurch entsteht Freiraum für das, was wirklich zählt: neue Erfahrungen, inspirierende Kontakte und fachliche wie persönliche Horizonterweiterung, um das Beste aus der internationalen Begegnung herauszuholen.
Und auch finanziell ist die Teilnahme gut machbar: Dank Förderprogrammen wie Erasmus+ können Reisekosten übernommen werden. Zusätzlich gibt es ein Taggeld, das den Aufenthalt erleichtert. So bleibt die internationale Erfahrung leistbar.
Wer nicht reisen kann, erhält eine Kompensationsmöglichkeit. Wichtig: Die Teilnahme ist freiwillig, aber wer mitmacht, erhält 3 ECTS und vor allem: neue Perspektiven, Kontakte und ein Gefühl für internationale Zusammenarbeit.
Eine Erfahrung mit Nachhall
Damit diese Woche nicht isoliert steht, wird sie in eine Vor- und Nachbereitungsphase eingebettet. So wird das internationale Lernen strukturiert begleitet. Die Studierenden erleben, was es heißt, mit Menschen aus anderen Kulturen gemeinsam Projekte umzusetzen – inklusive Zeitmanagement, Planung und interkultureller Kommunikation. Skills, die später im Beruf Gold wert sind.
Wie wertvoll diese Einblicke sind, zeigt auch das gemeinsame Fazit von Melina Schellmann, Armina Saric, Lia Simon und Sina Geilhaar:
„Wir wollten andere Kulturen kennenlernen, den Studienalltag an einer fremden Hochschule miterleben und vor allem Einblicke in ein anderes Gesundheitssystem gewinnen – im Austausch mit internationalen Studierenden und im direkten Kontakt mit den Einrichtungen vor Ort.“
Qualitätskooperationen & gelebte Partnerschaften
Für uns als Hochschule bringt das enorme Vorteile: Wir bauen qualitative Partnerschaften mit anderen Hochschulen auf – oft auf persönlicher Ebene, aus denen sich langfristig neue Projekte oder sogar EU-weite Kooperationen ergeben.
Herausforderungen & Zukunft
Natürlich gibt es Herausforderungen. Kurzmobilitäten sind im Verhältnis teurer und obwohl EU-Förderungen wie Erasmus+ unsere Studierenden unterstützen, muss mit den vorhandenen Mitteln im International Office (IO) sorgfältig kalkuliert werden. Dies führt dazu, dass nicht alle Mobilitätswünsche realisiert werden können, ein Punkt, der im gesamten Hochschulsektor kritisch gesehen wird. Und trotzdem: Die Zahl der Mobilitäten steigt. Wir beobachten, dass kurze Auslandsaufenthalte oft Lust auf mehr machen – für viele ist es der erste Schritt in Richtung eines längeren Auslandsstudiums.
Ein europäisches Mindset
Wir setzen stark auf bilaterale Allianzen und gelebte Internationalität – quer durch die Hochschule. Das betrifft Studierende und Mitarbeitende gleichermaßen. Es geht darum, Internationalität als Selbstverständlichkeit zu begreifen. Um ein klares „Ja“ zum europäischen Gedanken. Um Offenheit, Neugier und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. „Ich bin Europäer*in“ das Mindset, das wir fördern wollen.
Wir arbeiten intensiv daran, unsere Kooperationen in die Breite zu bringen damit alle Studiengänge an der Hochschule Burgenland davon profitieren. Kurzmobilitäten sind dabei mehr als ein Trend: Sie sind ein Schlüssel zur Internationalität für alle.
Alle aktuellen Termine und Veranstaltungen findet ihr hier.
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