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Umdenken in der Baukultur
Im Jahr 2000 schloss er sein Studium ab und fasste beruflich unmittelbar Fuß in einem Planungsbüro. „Ich durfte rasch sehr interessante Projekte machen und wurde ins kalte Wasser gestoßen. Das kann für die berufliche Laufbahn sehr erfrischend sein?“, meint er dazu heute humorvoll. So erhielt er die Chance, schon in sehr jungen Jahren Teil großartiger Projekte zu sein. Über den Uniqa Tower bis zum Design Tower am Wiener Schwedenplatz, bei dem er für das Energiekonzept verantwortlich zeichnete.
Nach intensiven Jahren hauptsächlich im Inland zog es ihn zurück ins Südburgenland. 2007 absolvierte er aus diesem Grund die Ziviltechnikerprüfung, für die FH Absolvent*innen seit 2006 zugelassen sind. Ein wichtiger Schritt für ihn, um im Burgenland Fuß zu fassen. Die Woschitz Engineering plante zu diesem Zeitpunkt, den Kompetenzbereich Energy Design mitaufzunehmen – die Chance für Peter Weinzettl.
Vielschichtig und interdisziplinär laufen seine Projekte, beschreibt er. „Es ist uns wichtig, über den Tellerrand hinaus zu sehen. Wir schlagen sehr innovative Konzepte vor und realisieren sie.“ 2010 begründete er in der Woschitz Engineering die Abteilung für Energy Design, seit 2012 ist er geschäftsführender Gesellschafter.
Dass Digitalisierung in der Branche ein ganz wichtiges Thema werden wird, haben er und seine Kolleg*innen früh erkannt. „Die Digitalisierung eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für Mitarbeiter*innen – egal wo sie sitzen - ihre Arbeit super zu machen. Für uns läuft es wirklich gut. Wir haben in der Krise sogar Leute aufgenommen.“
Auch für die Absolventinnen und Absolventen seines ehemaligen Studiengangs zeichnet er ein vielversprechendes Zukunftsszenario:

Energie- und Umwelttechnik*innen brauchen sich nicht zu fürchten. Es steht eine wesentliche Revolution an, die Energiewende werden wir konsequenter in Angriff nehmen müssen.
Peter Weinzettl, Absolvent der FH Burgenland
Er selbst unterrichtet als Lektor in seinem ehemaligen Studiengang und vermittelt Expertise im Bereich Planungsprojekt Gebäudetechnik.
Die Branche steht laut Weinzettl aktuell vor einem Umbruch. BIM (Building Information Modelling) Planungen werden enorm wichtig. „Das kann nur gelingen, wenn es ein gravierendes Umdenken der Baukultur – speziell im deutschsprachigen Raum gibt. Die gesamte Baukultur muss sich ändern, weg vom Billigstbieterprinzip, hin zur angemessenen Budgetierung hochqualitativer Projekte. Auch auf Investorenseite müsste ein Umdenken kommen, denn die Digitalisierung bringt langfristigen Mehrwert.“ Auch hier, nämlich in einem anderen Zugang zu gewissen Themen, sieht er viel Potenzial bei der jungen Generation.
Empfehlen kann er die Branche allemal:
Man muss viele Bälle gleichzeitig jonglieren, wertschätzender Umgang mit Menschen ist wichtig, genauso wie technische Kompetenzen oder juristisches Rüstzeug und kaufmännisches Denken. Genau deshalb bleibt es sehr interessant.
Peter Weinzettl, Absolvent und Lektor der FH Burgenland
# Gepostet in:
Alumni Stories,
Masterstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement,
Bachelorstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation











