Winzer, Lehrer, Visionär

Christiane Staab
Christiane Staab

Die Leidenschaft für die Arbeit im Weingarten wurde Johannes Wegleitner von seinen Eltern und Großeltern in die Wiege gelegt.

Für ihn war die Arbeit im Weingarten immer ein natürlicher Teil seines Jahresablaufs. Seit der Übernahme des Betriebes im Jahr 2011 vertreibt er unter dem Namen „Jonny Wegleitner“ Weiß-, Rot- und Süßweine, die nicht nur in Österreich, sondern auch international geschätzt werden. Seine Weine finden Abnehmer in Ländern wie Japan, Taiwan, Schweden, Holland und Deutschland, während er in Österreich vor allem im Westen erfolgreich verkauft.

Neben seiner Tätigkeit als Winzer ist Johannes Wegleitner hauptberuflich Lehrer. Nach einer Zeit im Tourismus begann er 2004 ein Studium im Bereich Informations- und Officemanagement und unterrichtet heute an der HAK Frauenkirchen. Im Rahmen eines Business Days an der HAK wurde er auf ein Marketing-Studium aufmerksam, das speziell auf die Weinbranche ausgerichtet ist. Da er schon immer seinen Horizont erweitern und einen Masterabschluss machen wollte, entschied er sich, an der Hochschule Burgenland den Masterstudiengang Internationales Weinmarketing berufsbegleitend zu studieren.

Das Studium empfindet er als große Bereicherung, sowohl für seinen Betrieb als auch für seine Lehrtätigkeit. Besonders schätzt er die praxisnahen Inhalte und die vielen Beispiele aus der Weinbranche.

Student Johannes Wegleitner mit Weinglas vor Weinfässern

Die Möglichkeit, das Gelernte direkt auf meinen Betrieb anzuwenden, ist für mich ein großer Vorteil. Auch der Austausch mit anderen Studierenden, darunter Winzer und Marketingexperten, bereichert mich sehr.

Johannes Wegleitner, Student an der Hochschule Burgenland

Inhaltlich profitiert der Winzer vor allem durch ein nun besseres Verständnis für Marketingstrategie, insbesondere im Bereich Social Media. „Ich möchte herausfinden, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind und welche nicht. Die Vortragenden, die als Expert*innen aus der Praxis kommen, vermitteln wertvolle Einblicke, die ich direkt umsetzen kann.“

Obwohl er aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen nicht an allen Exkursionen teilnehmen kann, sind die monatlichen Präsenztermine an der Hochschule gut für ihn machbar. Bemerkenswert findet er, dass er durch das Studium neue Perspektiven gewinnt, die ihm nicht nur im Weinbau, sondern auch im Unterricht helfen. Er versteht die Herausforderungen seiner Schüler*innen nun besser und kann ihnen mit neuen Sichtweisen begegnen.

Foto (c)Johannes Wegleitner


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