Entdecken Sie Ihren Weg zum Erfolg – Finden Sie den perfekten Studiengang für Ihre Zukunft!
Work-Life-Integration: Beruf und Freizeit schließen sich nicht aus
Denn in Zeiten von Telearbeit und Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben. Mehr denn je sehnt sich unsere Gesellschaft daher nach der sogenannten Work-Life-Balance, die vor allem bei der jüngeren Generation an Priorität gewinnt. Doch der erfolgreiche Balanceakt zwischen Job und Freizeit setzt voraus, dass man berufliche und private Verpflichtungen strikt voneinander trennen kann. Und dieser Wunschgedanke entspricht in der Regel nicht der Realität, weiß Erwin Gollner, Departmentleiter Gesundheit.
Die Arbeitsphilosophie der Zukunft
Der Begriff Work-Life-Balance vermittelt den Eindruck, wir könnten nur leben, wenn wir nicht arbeiten und nur arbeiten, wenn wir unser Leben zurückstecken. Angesichts der Tatsache, wie viel Zeit in die Erwerbstätigkeit fließt, nicht unbedingt eine erstrebenswerte Philosophie. Der Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung bevorzugt daher lieber den Ansatz der Work-Life-Integration: Anstatt den Tag in zwei Teilbereiche zu gliedern, geht diese Strategie davon aus, dass berufliche und private Verpflichtungen sehr wohl Hand in Hand gehen können - vorausgesetzt man ist bereit dazu, Job und Freizeit nicht mehr als Konkurrenten im Alltag zu betrachten.
In den skandinavischen Ländern ist diese Herangehensweise längst Gang und Gebe. Dort hält man nicht an einem starren Arbeitsethos fest, sondern passt die Arbeitszeit an den eigenen Bio-Rhythmus an. Stellt sich besondere Produktivität zum Beispiel am Wochenende ein, wird auch am Samstag gearbeitet. Was zählt, ist die Leistung, die letztlich erbracht wurde.

Die Work-Life-Integration sieht Beruf und Freizeit nicht als gegensätzliche Pole an, sondern als gleichgestellte Lebensbereiche, die friedlich miteinander existieren.
Erwin Gollner, Departmentleiter Gesundheit
Erfüllung findet man durch Selbstreflexion
Wenngleich Telearbeit in Zeiten von Corona Kritik erfuhr, so hat sie nach Erwin Gollner doch dazu geführt, dass Arbeitnehmer*innen selbstbestimmter arbeiten können und damit motivierter im Job sind. Gleichzeitig ist es nach dem Gesundheitswissenschaftler wichtig, einen Sinn in der beruflichen Tätigkeit zu finden und seine Batterien in der Freizeit aufzutanken – zum Beispiel durch Hobbys oder mit der Familie.
Man muss sich die Frage stellen, wie viel Leben man mit seiner Arbeit und wie viel Arbeit man mit seinem Leben verbinden kann.
Erwin Gollner, Departmentleiter Gesundheit
Wenn keine Zeit mehr für diese persönlichen Bedürfnisse bleibt, berufliche Verpflichtungen überhandnehmen und Schlafstörungen auftreten, kann man davon ausgehen, dass die persönliche Schmerzgrenze überschritten wurde. „Das ist der Moment, wo man einschreiten sollte. Schenken Sie Ihrem Körper viel Aufmerksamkeit, lernen Sie Ihren persönlichen Arbeitsrhythmus kennen und achten Sie auf Warnsignale“, so Gollner, „Wem das Wechselspiel zwischen Pause und Leistung gelingt, der ist langfristig erfolgreicher, in dem, was er tut.“
# Gepostet in:
Vollzeit vs. Berufsbegleitend,
Tipps für Studierende,
Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung,
Gesundheit











