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Zurück in den Studiengang
Vor zwei Jahren schloss sie selbst dieses Studium ab. Nun wird sie Studiengangsleiterin Nina Trinkl in ihrer Karenz vertreten.
Die Vorarlbergerin Claudia Maier zog mit 18 Jahren zum Jus Studium nach Wien. „Der Kulturschock war allerdings zu groß und ich bin nach einem Jahr nach Hause zurückgekehrt“, erzählt sie. Dort dockte sie beruflich bei T-Mobile an und machte erste Erfahrungen im Bereich Marketing. Ein Bachelorstudium in Marketing & Sales an der FH Wien folgte, beruflich war sie bei A1 und danach Microsoft tätig. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie an der FH Burgenland im Masterstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen zu studieren.

Für mich war klar, dass ich noch einen Master machen möchte. Die Familienfreundlichkeit der FH Burgenland war neben den spannenden Themen absolut überzeugend für mich. Das Studium ließ sich mit dem Familienleben ideal vereinbaren.
Claudia Maier, Interimistische operative Vertretung der Studiengangsleitung im Master Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Lehrveranstaltungen zu Forschungsmethoden und die Beschäftigung mit ihrer Masterarbeit weckten Claudia Maiers Leidenschaft für die Forschung. „Ich habe mich um eine Stelle an der Forschung Burgenland bemüht und bin im Center for Energy Transition für sozialwissenschaftliche Fragestellungen zuständig.“ Auch Gleichstellungsthemen brachte die engagierte Feministin immer wieder in ihre Arbeit als Researcherin ein. Und das mit großem Erfolg. Im Juni dieses Jahres wurde die Forschung Burgenland mit dem „equalitA“- Award für Chancengleichheit und berufliche Gleichstellung ausgezeichnet.
Im Department Wirtschaft lehrt Maier seit 2021 Forschungsmethoden und betreut Bachelor- und Masterarbeiten. Über das Angebot, ihren ehemaligen Studiengang interimistisch operativ zu leiten, musste sie zweimal schlafen, denn: „Ich liebe meinen Job in der Forschung, aber freue mich sehr auf die neue Aufgabe.“
Vor allem freut sie sich auf den intensiveren Kontakt mit den Studierenden. „Ich kann an meinem eigenen Beispiel aufzeigen, welche Möglichkeiten es für Absolvent*innen gibt.“ Claudia Maier möchte sich auch im Bereich Forschung in die Arbeit im Department Wirtschaft einbringen und freut sich, die Fachhochschule nun von einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Warum sie ihren Studiengang gerne weiterempfiehlt, ist sonnenklar. „Das familiäre Ambiente an der FH Burgenland ist unvergleichlich. Man hat wirklich ein enges Verhältnis zu den Lehrenden und der Studiengangsleitung sowie zu seinen Mitstudierenden.“ Auch inhaltlich zahle sich das Studium allemal aus.
Aus vielen Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft weiß ich, dass die generalistische Ausbildung im Master Internationale Wirtschaftsbeziehungen stark nachgefragt ist. Strategisches Management, Leadership, internationale Kommunikation und dazu noch die einzelnen Vertiefungen, International Marketing, Applied Corporate Law und Finance Management, zwischen denen man sich als Studierende*r entscheiden kann, sind eine ideale Kombination für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Ein Studienabschluss verbessert die Berufschancen ungemein.
Claudia Maier, Absolventin
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