Mehr Bildung als je zuvor an der Hochschule Burgenland

Hochschul Geschäftsführer Georg Pehm mit Rektorin Bettina Schauer-Frank

Hochschul-Geschäftsführer Georg Pehm und Rektorin Bettina Schauer-Frank haben gute Gründe dafür, zuversichtlich ins neue Jahr zu blicken.

Mehr Studierende, mehr Studiengänge und mehr Bewerbungen als je zuvor. Mit diesen bemerkenswerten Erfolgen geht die Hochschule Burgenland ins Neue Jahr. Dieses bringt ein weiteres Highlight: Die Eröffnung des neuen Campus Pinkafeld.

 

Eisenstadt/Pinkafeld, 26. Dezember 2025 – Trotz einer allgemein schwierigen Situation, vergleichsweise immer noch hoher Inflation und knapper Kassen in den öffentlichen Haushalten zeigt man sich an der Hochschule Burgenland zu Jahresende erfreut. Denn aktuelle Zahlen sprechen für einen weiteren, nachhaltigen Erfolg der größten Bildungseinrichtung des Landes:

  • Mehr Bildung als je zuvor: Die Hochschule bietet derzeit an ihren zwei Studienzentren in Eisenstadt und Pinkafeld 32 Bachelor- und Masterstudiengänge an. – So viele wie noch nie.
  • Mit 3.002 ordentlich Studierenden schafft es die Hochschule, erstmals die 3.000er-Marke zu überbieten. Niemand hätte sich das beim Start vor 32 Jahren träumen lassen.
  • Aktuell studieren mehr als 7.000 ordentlich und außerordentlich Studierende in vier Departments – nämlich Energie & Umwelt, Gesundheit & Soziales, Informationstechnologie sowie Wirtschaft und in zahlreichen Master-Programmen der akademischen Weiterbildung.
  • Zuletzt haben sich für das laufende Studienjahr mehr als 3.600 Personen um einen Studienplatz an der Hochschule beworben. – Auch das sind so viele wie nie zuvor. Aufgrund der beschränkten Studienplatz-Anzahl konnte lediglich jede*r Dritte angenommen werden.
  • Mit dem Wintersemester 2025/26 verzeichnet die Hochschule erstmals mehr als 16.500 Absolventinnen und Absolventen. – Das bedeutet wiederum „so viele wie nie zuvor“.

Pehm: „Die Erfolgsstory geht weiter.“

„Wir setzen unsere Erfolgsstory unvermindert fort“, betont Geschäftsführer Georg Pehm. Mehr Studienrichtungen und mehr Studierende seien nicht nur nackte Zahlen. „Diese Erfolge bedeuten mehr Chancen für den Einzelnen, mehr Elan für Wirtschaft und Industrie sowie mehr Fachkompetenz im Sozial- und Gesundheitsbereich.“

Die Absolventinnen der Hochschulen seien durch ihr wissenschaftlich fundiertes Studium und der einhergehenden praxis- und anwendungsorientierten Ausbildung am Arbeitsmarkt sehr gefragt. „Wer ein Diplom unserer Hochschule in der Hand hat, bekommt mit Sicherheit gute Jobangebote“, sagt Pehm. „Wer bereits im Berufsleben steht, bekommt neue Karriere- und Aufstiegschancen.“

Schauer-Frank: „Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben“

Die neue Rektorin der Hochschule, Bettina Schauer-Frank, verweist auf die besonderen Herausforderungen, die sich in diesem Jahr mit dem breiten Einzug von Künstlicher Intelligenz an den Hochschulen ergeben haben. „Natürlich ist es nicht leichter geworden zu sehen, was in wissenschaftlichen Arbeiten Eigenleistung und was Ergebnisse von ChatGPT und Konsorten sind“, sagt Schauer-Frank: „Um so wichtiger ist es, Werte wie wissenschaftliche Integrität zu vermitteln, diese vorzuleben und gemeinsam mit den Studierenden einen guten Umgang mit KI zu gestalten.“

Die Hochschule habe sich für einen Zugang entschieden, „KI weder zu verteufeln noch als Wunderding zu überschätzen“, erläutert die Rektorin.

Rektorin Bettina Schauer-Frank

KI ist gekommen, um zu bleiben – daher tun wir alles, um sie redlich, verantwortungsbewusst und zielführend einzusetzen.

Bettina Schauer-Frank, Rektorin der Hochschule Burgenland

Für das kommende Jahr erwartet Schauer-Frank zusätzliche Impulse, die Qualität in den Studienrichtungen weiter zu stärken, die internationale Vernetzung auszubauen und Nachhaltigkeit noch besser in allen Studienrichtungen zu verankern.

2026 bringt ein weiteres „Highlight“ – einen neuen Campus in Pinkafeld

Tatsächlich startet das neue Jahr mit dem Ausblick auf ein weiteres Highlight – nämlich die Eröffnung des neuen Campus in Pinkafeld. In den Bau, mit dem die Hochschule auf 10.700 m² neue Hörsäle, Seminarräume, Labore, sogenannte SkillsLabs und eine moderne Bibliothek erhält, investiert das Land Burgenland über 70,0 Mio. Euro.

Hochschul Geschäftsführer Georg Pehm

Damit wird nicht nur ein Gebäude, sondern viel Zukunft für viele junge Menschen gebaut.

Georg Pehm, Geschäftsführer der Hochschule Burgenland

Finanzielle Situation an Hochschulen angespannt

Der Spardruck in den öffentlichen Haushalten bringe auch die Hochschulen in ganz Österreich finanziell unter Druck. „Zentrale Forderung ist und bleibt, dass die Hochschulen, wenigstens die zusätzlichen Ausgaben, die ihnen durch die Teuerung, hohe Energiekosten oder durch steigende Miet-, Betriebs- und Sachkosten entstehen, abgegolten bekommen“, sagt Pehm, der als Vizepräsident der Österreichischen Fachhochschulkonferenz mit dem FH-Sektor für eine faire Finanzierung auf Bundesebene kämpft.

Eine nachhaltige, ausreichende Finanzierung der Hochschulen stehe daher ganz oben, wenn es im neuen Jahr um den Abschluss des FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans 2026/27-2028/29 geht. „Jeder Euro, der in die Hochschulen fließt, bringt hochqualifizierte Fachkräfte, Innovation und Dynamik hervor. Genau das braucht Österreich, um wieder aus der Krise zu kommen.“

Hochschul-Dialog 2040: Zukunft gestalten

Einige Erwartungen setze der Hochschul-Sektor in den „Hochschul-Dialog 2040“, der ebenfalls mit dem Neuen Jahr an Fahrt aufnehmen wird. Die Hochschule Burgenland ist durch den Geschäftsführer in diesem Prozess vertreten. „Mitdenken, mitreden, mitgestalten“ – laute die Devise. Der hochkarätige Dialog innerhalb des gesamten tertiären Sektors und der Politik solle zu Ergebnissen führen, die die Hochschulen stärken.

Dabei würden etwa der Ausbau der Autonomie durch eine Verlagerung der Studiengangs-Akkreditierung direkt in die Verantwortung der Hochschulen, ein mutiger Bürokratie-Abbau und ein qualitätsgesichertes Doktoratsprogramm an den Hochschulen Schlüsselthemen sein. „Alles, was hier gelingt, wird beitragen, die außergewöhnliche Erfolgsstory fortzusetzen.“

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Rückfragehinweise:

Bianca Nastl BA │ Marketing und Kommunikation │ Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH │ Tel: +43 (0)5 7705 3544 │ E-Mail: bianca.nastl(at)hochschule-burgenland.at


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