Was braucht die heimische Wirtschaft?

v.l.: Verena Liszt-Rohlf (HAW Burgenland), Christina Glocknitzer – Geschäftsführerin von Seal Maker, Michael Ploder vom Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Innovationsforschung der Joanneum Research Graz, Werner Trenker – Geschäftsführer Med Trust, Aniko Benkö (GF der IV Burgenland), Josefine Kuhlmann (HAW Burgenland), Christian Strasser (Präsident der IV Burgenland), Eva Fugger (Vorstand der Raiffeisenlandesbank Burgenland), Julia Kreyer-Valsky (HAW Burgenland), Silvia Ettl-Huber (HAW Burgenland), Andreas Pinzker (MELECS, Siegendorf), Bianca Ösze (Europe Direct Burgenland), Lisa Smith – Co-Founder und Vorstandsvorsitzende von Prewave, Georg Pehm (GF HAW Burgenland)

Wo und in wie weit kann die heimische Wirtschaft autonomer werden und wie machen wir uns weniger abhängig von ausländischen Märkten? Regionale Unternehmerinnen und Unternehmer tauschten sich beim European Business Forum an der Hochschule Burgenland aus.

Eisenstadt, 20. April 2026. Unter dem Titel „Made in Europe – Wiederentdeckung der europäischen Wirtschaft“ widmete sich das European Business Forum Burgenland aktuellen Perspektiven und Impulsen rund um die Zukunft und Stärke des europäischen Wirtschaftsraums. „Angesichts geopolitischer Krisen haben wir in diesem Jahr regionale Unternehmen, die weltweit exportieren, ins Zentrum gestellt und mit ihnen über Produktionsfaktoren, Autonomie und die Zukunft diskutiert“, erklärt Veranstalterin Gerda Füricht-Fiegl, die an der Hochschule den Masterstudiengang European Studies – Management of EU Projects leitet. 

Eingeladen als Key-note-Speaker war Michael Ploder vom Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Innovationsforschung der Joanneum Research Graz. Er beleuchtete die aktuellen globalen Herausforderungen und betonte die wichtige Rolle von Hochschulen in der Ausbildung der „Gamechanger“ von morgen. Ploder pochte in Anbetracht der geopolitischen Entwicklungen auf die Bedeutung einer globalen Neuorientierung und den Abschluss neuer strategischer Partnerschaften.

Am Podium diskutierten anschließend die Unternehmerin Lisa Smith – Co-Founder und Vorstandsvorsitzende von Prewave mit den burgenländischen Unternehmer:innen Christina Glocknitzer – Geschäftsführerin von Seal Maker und Werner Trenker – Geschäftsführer Med Trust. Sie lieferten sich eine kontroversielle Einschätzung über Fluch und Segen der europäischen Regulierungen. Während besonders die Vertreter:innen aus der Pharma und Industrie die europäische Regulierungsaktivitäten als geschäftsschädigend anprangerten und auch plastische Beispiele dafür brachten, konnten andere Sektoren wie z.B. das Weinmarketing auch auf die Vorteile einer europäischen Qualitätssicherung hinweisen. Lisa Smith stellte auch Wege vor softwaregestützt gut mit den Anforderungen der Lieferkettendarstellung umzugehen.

Kooperationspartner der Veranstaltung waren Europe Direct Burgenland, Wirtschaftsagentur Burgenland, IV Burgenland und WdF – Wirtschaftsforum der Führungskräfte Burgenland.

Mehr zur Hochschule Burgenland und die Möglichkeit zur Anmeldung für ein Studium unter www.hochschule-burgenland.at

 

Rückfragehinweise:

Mag.a Christiane Staab │ Marketing und Kommunikation │ Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH │ Tel: +43 (0)5 7705 3537 │ E-Mail: christiane.staab(at)hochschule-burgenland.at

 


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