Im Bachelorstudiengang Logopädie sind Sie richtig, wenn Sie sich für Kommunikation, Sprechen, Sprache, Stimme, Atmung, Schlucken und Hören interessieren. Logopäd*innen helfen bei Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen sowie Problemen der Kommunikation, der Atmung und des Hörens. Sie arbeiten in unterschiedlichen Settings unter anderem in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Ambulatorien, Einrichtungen des Bildungs- und Sozialwesens oder selbstständig in eigener Praxis.

„Wenn Sie ihren Berufswunsch Logopädin bzw. Logopäde verwirklichen möchten, begleiten wir Sie auf Ihrem anspruchsvollem Ausbildungsweg und bereiten Sie durch die forschungsorientierte Lehre mit hohem Praxisanteil optimal auf ihre zukünftige Berufstätigkeit in der Logopädie vor."

Nicole Feichtgraber, Studiengangsleitung

Facts zum Studium

Studiengang

Bachelorstudium - 6 Semester
 

Akademischer Grad

Bachelor of Science in Health Studies (BSc) und Berufsbefähigung als Logopäd*in

Organisationsform

Berufsermöglichend (Montag bis Donnerstag während der Vorlesungszeit, Montag bis Freitag während den Praktikumszeiten)

Studienplätze

15

Studienort

Hochschule Burgenland-Studienzentrum Pinkafeld

Sprache

Deutsch (erforderliches Sprachniveau  C2), einzelne LVs werden in Englisch abgehalten (erforderliches Sprachniveau mind. B2)

Studiengebühren

keine

Online Beratungs­termine

  • Di, 13. Jänner 2026 / 18 bis 19 Uhr
  • Di, 3. Februar 2026 / 18 bis 19 Uhr
  • Di, 3. März 2026 / 18 bis 19 Uhr

Zur Anmeldung Online-Beratungstermin

Bitte um Anmeldung bis spätestens 1 Tag vor dem Termin.

Für ein Bachelorstudium an unserer Organisation erfüllen Sie eine der folgenden Voraussetzungen:

Details zu den Zugangsvoraussetzungen

Anmeldung und Aufnahme

Am Bachelorstudiengang Logopädie werden jährlich 15 Studienwerber*innen aufgenommen.

Erste Anmeldefrist: 31. März 

Anmeldungen, die bis 31. März einlangen, werden im Aufnahmeverfahren für das kommende Studienjahr vorrangig behandelt. Die Anmeldung erfolgt über die Online-Anmeldung.

Das Aufnahmeassessment besteht aus

  • Bewerbungsunterlagen und Motivationsschreiben
  • Schriftlicher Reihungstest*
  • Berufsspezifische (logopädische und medizinische) Eignungsüberprüfung sowie Aufnahmegespräch*

*Termine werden zugeteilt und sind nicht frei wählbar

Änderungen vorbehalten

Bei Mehrfachbewerbungen in den Studiengängen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie ist der Moodle Test nur einmal zu absolvieren. 

Informationen zum Aufnahmeverfahren:

Schriftlicher Reihungstest

Es handelt sich um einen schriftlichen Eignungstest, der allgemeine zentrale intellektuelle sowie spezifische medizinische Fähigkeiten prüft. In Hinblick auf die Anforderungen im Studium und die spätere logopädische Tätigkeit werden Fragen aus folgenden Kategorien gestellt:

  • Sprachverständnis/-ausdruck (Deutsch und Englisch)
  • Logisches und vernetztes Denken
  • Rechenverständnis
  • Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Allgemeines gesundheitsbezogenes Wissen

Beispiele zu möglichen Inhalten der Bereiche finden Sie in einschlägiger Literatur zum Thema Test- und Bewerbertraining (Internetsuchworte: Studierfähigkeitstests, Intelligenztest, kognitiver Leistungstest, etc.).

Beispiele für Testtrainer:

Guth, K. & Mery, M. (2017). Testtrainer für alle Arten von Einstellungstests, Eignungstests und Berufseignungstests: Geeignet für Ausbildung, Beruf und Studium. Ausbildungspark Verlag.

Hesse, J. & Schrader, H.-C. (2011). Testtraining Logik. Eignungs- und Einstellungstests sicher bestehen. Stark Verlag.

Die Einladung zu den beiden weiteren Stufen im Aufnahmeverfahren setzt eine erfolgreiche Absolvierung der ersten Stufe voraus. Die Hochschule Burgenland informiert Sie spätestens 2 Wochen nach Absolvierung des schriftlichen Tests per Mail, ob Sie zum weiteren Aufnahmeverfahren eingeladen sind oder nicht. Telefonische Auskünfte dazu werden nicht gegeben.

Berufsspezifische Eignungsüberprüfung

In Form einer berufsspezifischen Eignungsüberprüfung und einem Bewerbungsgespräch soll ein Ersteindruck über Ihre studien- und berufsspezifische Eignung gewonnen werden. Die berufsspezifische (logopädische) Eignungsüberprüfung beinhaltet eine Analyse der Aussprache, der Gesichts- und Zungenmuskulatur sowie der Stimme, Atmung und verbale sowie schriftsprachliche Fähigkeiten. Die Gesprächsinhalte im Bewerbungsgespräch können sich auf Berufs- und Studienmotivation, Lebenslauf und Ausbildung, Reflexions- und Leistungsfähigkeit, Teamfähigkeit und dergleichen beziehen.

Entscheidend für die Reihung im Aufnahmeverfahren sind zudem Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Curriculum Vitae, Form der Bewerbung, etc.).

Die medizinisch Eignungsüberprüfung umfasst einen HNO-Status (inkl. Reintonaudiogramm) und eine phoniatrische Untersuchung (Stroboskopie). Die medizinische Eignungsüberprüfung gibt einen Eindruck über Ihre studien- und berufsspezifische Eignung.

Entscheidung über die Aufnahme

Die Reihung der Studienbewerber*innen erfolgt nach einem Punktesystem. Sie werden per Mail verständigt, ob Sie einen Studienplatz erhalten bzw. ob Sie auf der Warteliste sind. Telefonische Auskünfte zur Reihung oder zu einem möglichen Wartelistenplatz werden nicht erteilt.

Kaution

Nach verbindlicher Zuerkennung eines Studienplatzes wird an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland eine studienplatzsichernde Kaution von € 350,- eingehoben.  Diese wird aktiven Studierenden nach Ende des ersten Semesters zurückgezahlt. Sollte ein/e Studienwerber*in die vor Studienbeginn erforderlichen Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllen (z.B. Nachmatura nicht bestanden, Zusatzqualifikationsprüfung nicht bestanden etc.), wird die Kaution ebenfalls retourniert. In allen anderen Fällen verfällt die Kaution.

Spezifische Voraussetzungen für Studiengänge für Gesundheitsberufe

  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest
  • Nachweis der vorgeschriebenen Impfungen laut Impfempfehlungen für Gesundheitspersonal des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Highlights dieses Studiums

  • Doppelabschluss: Neben dem akademischen Abschluss verfügen die Absolvent*innen auch über eine Berufsbefähigung als Logopädin bzw. Logopäde
     
  • Möglichkeiten der Vertiefung durch die Wahlmodule Logopädie bei Sänger*innen- und Berufsstimmen und Manuelle Techniken in der Logopädie
     
  • Hoher Praxisanteil: ein Viertel der Ausbildung verbringen die Studierenden in insgesamt 5 Praktika in unterschiedlichen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen in verschiedenen Fachbereichen
  • Die logopädische Lehrpraxis ermöglicht einen lebendigen Transfer zwischen Theorie und Praxis. Unter Supervision erfahrener Logopäd*innen behandeln Studierende Patient*innen nach ärztlicher Überweisung
     
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit erleben durch interprofessionelle Lehrveranstaltungen mit weiteren Studiengängen des Departments Gesundheit
     
  • Optimale Gruppengröße, welche die Förderung individueller Kompetenzen der Studierenden ermöglicht

Berufsfelder

Logopäd*innen arbeiten im Angestelltenverhältnis in Einrichtungen des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens, wie beispielsweise öffentliche und private Krankenanstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Ambulatorien, Senior*innen- und Pflegeheimen, Bildungseinrichtungen, Hilfsorganisationen oder logopädischen Praxen sowie freiberuflich (selbstständig) im niedergelassenen Bereich in eigener Praxis.

Die folgenden drei Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere Berufsfelder:

Logopäd*innen begleiten Menschen bei Schwierigkeiten der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Schluckens, der Atmung und des Hörens. Ob nach einem Schlaganfall, bei kindlichen Sprachentwicklungs­störungen, Schluckstörungen oder stimmlichen Belastungen im Beruf – sie befunden, therapieren und stärken gezielt die Fähigkeiten des Menschen in den Bereichen Kommunikation, Interaktion und Nahrungsaufnahme.

Logopäd*innen engagieren sich auch präventiv und gesundheitsfördernd – damit Sprech-, Sprach-, Stimm- oder Schluckprobleme vorgebeugt werden. In Einrichtungen des Bildungs- und Sozialwesens (z.B. Kindergärten, Schulen, Gemeinden) oder Betrieben setzen sie Maßnahmen, die Sprachentwicklung fördern, Stimmgesundheit sichern oder frühzeitig auf Schwierigkeiten aufmerksam machen.

In der Lehre und Forschung geben Logopäd*innen ihr Wissen weiter und gestalten die Zukunft ihrer Profession. Sie unterrichten an Hochschulen, halten Vorträge oder arbeiten beispielsweise an Studien zur Wirksamkeit von logopädischen Maßnahmen oder zu digitalen Ansätzen in der Logopädie. Durch ihre wissenschaftliche Arbeit schaffen sie fundierte Grundlagen für die logopädische Praxis von morgen.

In Jobinseraten finden Sie untenstehende Stellenbeschreibungen in den jeweiligen Bereichen:

Logopädie
in öffentlichen und privaten Krankenanstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Ambulatorien, Senior*innen- und Pflegeheimen, Bildungseinrichtungen, Hilfsorganisationen oder logopädischen Praxen.

Gesundheitsförderung, Prävention und Beratung
in Schulen, Kindergärten, Gemeinden, verschiedenen Betrieben und weiteren Einrichtungen

Lehre und Forschung
Lehrtätigkeit an Fachhochschulen sowie Mitarbeit in Forschungsprojekten zur Weiterentwicklung der Logopädie-Wissenschaft
Betreuung von Studierenden, Entwicklung innovativer Lehrmethoden, Publikationen und aktive Mitgestaltung des logopädisch-therapeutischen Berufsfeldes im akademischen Kontext.

Sie haben noch Fragen?

Gerne beraten wir Sie und helfen bei der Wahl zum passenden Studium. Treffen Sie gut informiert die richtige Entscheidung.