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Experte für Finanz- und Wirtschaftskrisen
Seine berufliche Laufbahn begann zunächst im Telekommunikationssektor im Konzern der Deutschen Telekom AG, schwerpunktmäßig im Finance & Controlling Bereich. Im Zuge seines Wechsels in den Energiesektor sammelte er zudem nebenberuflich wissenschaftliche Erfahrung an der Freien Universität Berlin auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik. Letztere legte das Fundament für den Fortgang seines akademischen Werdegangs: Denn im Jahr 2018 bewarb er sich für das PhD Programm in International Economic Relations and Management an der FH Burgenland, was schließlich zu der erfolgreichen Verteidigung seines Dissertationsthemas im Oktober 2021 führte. Eine Besonderheit des Programms sieht Sebastian Zemla in der spezifischen Organisationsform, die Berufstätigen eine Teilnahme möglich macht.

Vor dem Verfassen der Dissertationsschrift werden alle Komponenten eines modernen Doktoratprogramms abgedeckt. Angefangen von den Prüfungen, über die Abgabe von Seminararbeiten, die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen bis hin zur Veröffentlichung von wissenschaftlichen Beiträgen. Es fehlt nicht an Qualität.
Sebastian Zemla, Absolvent der FH Burgenland
Maßnahmen zur Krisenprävention
In seiner Dissertation, die aufgrund seiner kroatischen Herkunft und des thematischen Schwerpunkts von der Partneruniversität Juraj Dobrila in Pula betreut wurde, beschäftigte er sich intensiv mit Finanz- und Wirtschaftskrisen. Hier fokussierte er sich auf die Krisenprävention und die Suche nach repetitiven Mustern mit Bezug auf Konjunkturindikatoren. Die Intention lag in der Entwicklung eines Präventionskatalogs, um sich künftig besser gegen Krisen zu positionieren. Zemlas Dissertationsthema erhielt aufgrund aktueller Ereignisse besondere Aufmerksamkeit, wodurch er nicht umhinkam, die aktuelle Corona-Krise im Nachgang in seine Studie zu integrieren.
Die Covid-19 Krise zwang mich dazu, mein bisheriges Dissertationsthema zu adjustieren und eine neue Krise mit in den Untersuchungsgegenstand aufzunehmen. Gleichzeitig machte ich mir die Gegebenheiten dieser Krise zunutze, primär durch begünstigende Entwicklungen in Bezug auf Digitalisierung und mobile Arbeit. Aus jeder Krise müssen auch Chancen gewonnen werden.
Sebastian Zemla, Absolvent der FH Burgenland
Eine grundlegende Umkehr der Niedrigzinspolitik, die Sensibilisierung der staatlichen Schuldendisziplin sowie die Begrenzung der Inflationsquoten bildeten ein weiteres Konglomerat an Erkenntnissen im Zuge der Untersuchung. Abgerundet wird der Präventionskatalog durch das Themenfeld der Überprüfung außenwirtschaftlicher Abhängigkeiten. „Die Corona-Krise hat in diesem Kontext wahrlich gezeigt, zu welcher Problematik ausufernde Offshore-Tätigkeiten führen können.“ Und auch bei der laufenden Energiekrise sieht der PhD-Absolvent seinen Erkenntnisgewinn als bestätigt: Sie verdeutlicht das Dilemma mehr denn je, in welcher Zwickmühle sich eine Volkswirtschaft befindet, wenn sie in eine zu starke Abhängigkeit grenzüberschreitender Beschaffung von Energieträgern gerät.
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PhD Programme in International Economic Relations and Management











