Ich mag es, international zu arbeiten

Christiane Staab
Christiane Staab
Theißl Tobias

(C) Theißl Tobias_Nationalfeiertag in Astana

Tobias Theißl studiert im Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Hochschule Burgenland in Eisenstadt.

 

Nach der Matura an einer Schule mit landwirtschaftlichem Fokus suchte er bewusst neue Perspektiven und leistete im Europäischen Solidaritätskorps Freiwilligendienst bei einer NGO in Bukarest. Er betont:

Portrait Theißl Tobias

„Die Arbeit in einem internationalen Team hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern auch meinen Blick für globale Zusammenhänge geschärft“

Tobias Theißl, Bachelorstudent Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Zurückgekommen wurde er auf der BeSt3 – Berufs- und Studieninformationsmesse in Graz am Stand der Hochschule Burgenland auf den Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen aufmerksam. Der Austausch mit seiner jetzigen Studiengangsleiterin und besonders das zusätzliche Sprachangebot blieben hängen. Inzwischen ist er im dritten Studienjahr, studiert Vollzeit, lernt Russisch und hat die Vertiefung Marketing & Sales gewählt.

„Die Praxiserfahrung, die ich während eines fünfmonatigen Aufenthalts in Kasachstan gesammelt habe, war sehr prägend“, betont er. Zunächst arbeitete er zwei Monate bei ZETA in Almaty, einem österreichischen Unternehmen mit Hauptsitz in Lieboch: Er kümmerte sich um Eventmanagement, unterstützte bei administrativen Tätigkeiten und betrieb Marktrecherche. Anschließend wechselte er für ein weiteres Praktikum zur WKO. Dort suchte er potenzielle Kundinnen und Kunden für österreichische Unternehmen und war vor Ort auf der größten Landwirtschaftsmesse Zentralasiens im Einsatz.

Die Sprache war anfangs eine Hürde, doch mit täglichem Gebrauch gewann er rasch Sicherheit. Das international besetzte Team – viele Kasachinnen und Kasachen, Russinnen und Russen – bot tiefe Einblicke in Kultur und Arbeitsalltag.

Beruflich reizt ihn eine internationale Ausrichtung. Die Arbeit bei der WKO, wo österreichische Firmen beim Knüpfen von Geschäftsbeziehungen nach Kasachstan unterstützt werden, hat ihn besonders überzeugt.


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