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Ich will etwas verändern
Aktuell ist sie dort mit dem wichtigen Thema der mentalen Gesundheit von Jugendlichen betraut. An der Hochschule Burgenland studiert die leidenschaftliche Europäerin im Masterstudiengang European Studies – Management of EU Projects.
„Ich hatte immer schon ein starkes Interesse an Sprachen und am Bilden meiner eigenen Meinung“, erzählt sie.
Ihr Weg führte sie zuerst zu einem Journalismus-Bachelor an der FH Wiener Neustadt. Praktika absolvierte sie unter anderem beim ORF und der ÖBB. An die Hochschule Burgenland kam sie durch Empfehlung einer Lektorin, die sie auf einer Brüsselreise kennenlernte. „Ich bin erst im ersten Semester, aber es gefällt mir bisher sehr gut. Vor allem die Zusammenstellung der Studierenden. Wir sind 33 Personen aus 14 Ländern. Ich bin in Gruppenarbeiten mit Kolleg*innen aus Nigeria, Aserbaidschan und ganz Europa. Dadurch erlebe ich gerade zum ersten Mal in meinem Leben etwas das sich „kulturelle Intelligenz“ nennt – wir verstehen uns als Gemeinschaft und versuchen aktiv ein offenes, wertschätzendes Umfeld zu schaffen. Das fühlt sich unglaublich schön an.“
Der Verein YEP, in dem sie sich engagiert, ist ein Sozialunternehmen für Youth Empowerment and Participation. Ronja versucht, das Sprachrohr für die Jugend zu sein. Im Verein wird mit dem sogenannten „YEP-Effekt“ gearbeitet. Das bedeutet, dass YEP vor der Durchführung von Umfragen zu verschiedenen Themen zuerst mit Organisationen Wirkungsverträge abschließt. Die Organisationen verpflichten sich damit dazu, dass sie die Ergebnisse des Berichts in ihre Arbeit implementieren. „Unsere Ergebnisse haben also einen tatsächlichen Effekt in der Praxis. Zum Beispiel beim Projekt Demokratie macht Schule. Da wurde etwa sichergestellt, dass die Jugendlichen aktiv bei der Gestaltung des Lehrplans mitwirken können.“
Auch auf EU-Ebene ist Ronja Hasler aktiv und arbeitet in der NGO AGORA – European Green Deal mit. Die NGO wird geführt von Verena Ringler, eben der Lektorin der Hochschule Burgenland, die Ronja den Studiengang ans Herz gelegt hat. Bei AGORA geht es um eine Vermittlerrolle zwischen lokalen Organisationen und „dem großen Brüssel“. Ziel ist, den Green Deal lokal in die Umsetzung zu bringen.
Wenn sich die Studentin selbst beschreibt, sagt sie.

Ich bin jemand, der wirklich etwas verändern will. Ich will Europawissenschaften studieren, nicht um nur beobachtend zu arbeiten, sondern um aktiv zur Gestaltung der EU beizutragen.
Ronja Hasler, Studentin der Hochschule Burgenland
"Denn die EU ist zwar bei weitem nicht perfekt, aber für ein so kleines Land wie Österreich ein Segen. Das müssen wir zu schätzen und zu beschützen wissen, gerade in Zeiten, in denen dem Rechtspopulismus weltweit wieder offen eine Bühne geboten wird.“
Erfahrungen sammelt sie dafür auf mehreren Ebenen. So ist sie etwa auch Mitglied der wirtschaftspolitischen Akademie in Wien. Das ist ein selbst organisiertes Netzwerk von Studierenden. „Ein Jahr lang sprechen wir miteinander über aktuelle sozial- und wirtschaftspolitische Themen und öffnen damit einen vielschichtigen Diskurs. Wir arbeiten lösungsorientiert und versuchen, all unsere verschiedenen Professionen hineinzutragen. Das macht uns zu einer sehr vielfältigen Gruppe.“ erklärt Ronja.
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Masterstudiengang Europäische Studien - Management von EU Projekten











