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Interesse an der Arbeit mit Menschen
Als Sozialarbeiterin ist sie bei der Frauen- und Familienberatungsstelle „Der Lichtblick“ in Neusiedl am See angestellt. Qualifiziert hat sie sich dafür unter anderem in zwei Studiengängen an der FH Burgenland.
„Ich habe spät zu studieren begonnen“, erzählt sie. Ein Interesse an der Arbeit mit Menschen sei immer schon ihr Antrieb bei der Berufswahl gewesen. Nach beruflichen Stationen im Tourismus und in der Marktforschung war Doris Hörler 20 Jahre lang als Flugbegleiterin tätig. „Ich hatte dabei immer wieder mit Menschen in Ausnahmesituationen zu tun, habe einige Weiterbildungen in Richtung Coaching und Peer Support gemacht.“ Doch das reichte der wissensdurstigen Zweifachmama noch nicht. „Ich wusste, das Fliegen hat ein Ablaufdatum und mein Interesse an psychologischen Themen hat mich dann zum Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der FH Burgenland geführt.“ Die fixe Struktur des Studiums half ihr dabei, Job, Familie und Vollzeitstudium zu vereinen.
In einem der vielen Praktika, die Studierende dieses Studiengangs absolvieren, lernte sie „den Lichtblick“ kennen und erhielt prompt ein fixes Stellenangebot. Seither arbeitet sie dort als Sozialarbeiterin, bietet arbeitsmarktpolitische Beratung für beim AMS-gemeldete Frauen oder Sozialberatung im Rahmen der Familienberatung an. Ab Herbst diesen Jahres widmet sie sich verstärkt dem Aufgabengebiet der psychosozialen Prozessbegleitung für von sexueller Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen ab 16 Jahren.
Im Job erkannte sie schnell: die Soziale Arbeit ist ein „Wissenstransfer Job“. „Immer, wenn es um Förderungen, Finanzen etc. geht, sind die Menschen verunsichert. Ich sehe mich als Drehscheibe für diese Informationen.“ Digitalisierung war in der Sozialen Arbeit lange in den Kinderschuhen. Hörler wollte sich hier vertiefen und neue Zugänge kennenlernen. So kam sie zu ihrem zweiten Studium an der FH Burgenland und absolvierte das berufsbegleitende Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement (mittlerweile: E-Learning und Wissensmanagement). „Ich habe mir viel mitnehmen können für die tägliche Arbeit.“
Ihr Wissen half ihr auch bei der Etablierung der ersten Frauenberatungsstelle bei sexueller Gewalt im Bundesland (www.der-lichtblick.at). Derartige Anlaufstellen gibt es in ganz Österreich (www.sexuellegewalt.at). Der Lichtblick schloss die Lücke im Burgenland. „Betroffene, aber auch das Umfeld, können sich an eine qualifizierte Stelle wenden. Wir begleiten bei Anzeige und vor Gericht, aber auch davor und danach. All diese Dinge sollen bei den Betroffenen möglichst wenig weitere Belastung hervorrufen, als ohnehin bereits vorhanden.“ Dieser so wichtige Prozess beginne schon mit der Frage: wo kann ich überhaupt hingehen und mich qualifiziert beraten lassen?“, so Hörler. Auf Wunsch findet die Beratung auch anonym statt.
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