Interview-Serie #3: Würde ich meiner besten Freundin mein Bachelorstudium empfehlen?

Lena Tauchner
Lena Tauchner

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Darum habe ich Johanna Leeb nach ihrem Bachelorabschluss im Studiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung die Frage gestellt: Würde sie den Ausbildungsweg noch einmal wählen?

Mein Name ist Johanna Leeb und ich bin 22 Jahre alt. Ich studiere aktuell im Masterstudiengang Gesundheitsförderung und Personalmanagement. Davor habe ich den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung studiert und mir die Frage gestellt, ob ich meiner besten Freundin dieses Bachelorstudium weiterempfehlen würde?

Studentin Lena Tauchner im Interview mit Studentin Johanna Leeb

Mein Name ist Johanna Leeb und ich bin 22 Jahre alt. Ich studiere aktuell im Masterstudiengang Gesundheitsförderung und Personalmanagement. Davor habe ich den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung studiert und mir die Frage gestellt, ob ich meiner besten Freundin dieses Bachelorstudium weiterempfehlen würde?

STUDENTIN LENA TAUCHNER IM INTERVIEW MIT STUDENTIN JOHANNA LEEB

Ich glaube, einer der großen Vorteile unserer FH ist es, dass hier alles sehr persönlich ist. Die Lehrenden kennen die Studierenden beim Namen und gefühlt kennt jede*r jede*n. Man fasst die Situation vielleicht wie folgt am besten zusammen: Bildung durch Begegnung.

Johanna Leeb, Absolventin des Bachelors Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung

Mich hat die Welt von Krankenhäusern einfach schon immer fasziniert. Mir war aber klar, dass ich weder Pflegerin noch Ärztin werden möchte. Ich habe an der HAK Frauenkirchen maturiert und eines Tages kam da ein Tutor an die Schule und hat vom Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung erzählt. Dort wurde mein Interesse geweckt und nach dem Tag der offenen Tür war mir klar: das möchte ich studieren!

Im Studium selbst habe ich mich für die Vertiefung „medizinische Dokumentation“ entschieden.  Mich hat die Codierung mittels ICD-10 und Themen wie Anatomie, Physiologie und Pathologie einfach in den Bann gezogen.

Zur Zeit meines Bachelorstudiums habe ich noch bei meinen Eltern im Bezirk Neusiedl gewohnt und damals bin ich alleine mit dem PKW angereist. Vor Ort gibt es genügend gratis Parkplätze. Mittlerweile wohne ich aus beruflichen Gründen in Wien und hier hab ich mit meinen Kolleg*innen eine Fahrgemeinschaft.

Die Anreise mit den Öffis hätte sich damals als sehr schwierig gestaltet. Es gab zwar Busverbindungen, jedoch waren diese eigentlich für die Internatsschüler und mit dem Studium einfach zu schwer gestaltbar.

Ich mochte meine Studienkolleg*innen immer gerne und verstehe mich heute noch sehr gut mit ihnen. Einige machen ihren Master ebenfalls an der FH Burgenland. Während des Bachelorstudiums haben wir uns leider nur sehr selten aufgrund von Corona gesehen, was uns jetzt aber nicht mehr aufhalten kann, unsere Freundschaften aufrecht zu erhalten.

Ich glaube, einer der großen Vorteile unserer FH ist es, dass hier alles sehr persönlich ist. Die Lehrenden kennen die Studierenden beim Namen und gefühlt kennt jede*r jede*n. Man fasst die Situation vielleicht wie folgt am besten zusammen: Bildung durch Begegnung. 

Als Studentin des Departments Gesundheit muss ich sagen, da der Campus sehr weitläufig ist, hat das natürlich so manch' positiven Effekt auf die Gesundheit. Ich freue mich aber trotzdem schon auf den frisch umgebauten Campus.

Pinkafeld an sich ist natürlich keine Millionenmetropole, es ist eben klein und fein.

Tatsächlich habe ich mein Berufspraktikum beim Wiener Gesundheitsverbund gemacht und arbeite dort jetzt Teilzeit. Im Praktikum habe ich vieles gelernt, was ich in meinem heutigen Beruf gut nutzen kann.

Meine Erwartungen ans Studium sind eigentlich alle so gut wie erfüllt worden. Vor allem das Ambiente an der FH und das Verhältnis zwischen den Menschen der FH ist einfach etwas ganz Besonderes.

Es war natürlich schade, dass wir um das soziale Leben „umgefallen“ sind. Es gab leider nur eine Studentenparty und keine Exkursionen, aber das war eben aufgrund der Pandemie.

 

Ich würde meiner besten Freundin mein Studium sofort weiterempfehlen. Aber Achtung: wenn man das familiäre Verhältnis der FH Burgenland gewohnt ist, möchte man an keinem anderen Ort mehr studieren. Darum habe ich auch meinen Master an der FH Burgenland angehängt.


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