Verletzungsprävention für Fußballsportler

Studierende des Bachelors Physiotherapie
Studierende des Bachelors Physiotherapie

Dieses Projekt stellte die Verletzungen der Hamstrings, Adduktoren, Knie- und Sprunggelenke in den Fokus und wurde für den Pannonia Project Award 2020 nominiert.

Fußballtraining mit Studierende des Bachelorstudiengangs Physiotherapie

  • Student*innen beraten Fußballer des SC Pinkafeld in Sachen Verletzungsvorbeugung
  • Prävention als wichtiges Berufsfeld für angehende Physiotherapeut*innen

„Intellektuelle lösen Probleme, Genies beugen vor!“ Dieses Zitat von Albert Einstein nahmen die Studierenden des Bachelorstudiengangs Physiotherapie der FH Burgenland zum Anlass und gestalteten einen Projekttag mit Fußballern des SC Pinkafeld. Ziel war es, den Spielern Expertentipps zur Verletzungsvorbeugung mitzugeben. Für die Studierenden stellte die Praxiseinheit mit den Sportlern eine spannende Abwechslung dar. „Die Prävention nimmt im Bachelorstudiengang Physiotherapie eine bedeutende Rolle ein“, erklärt Studiengangsleiterin Heike Bauer-Horvath. Die Studierenden freuten sich über die Gelegenheit, das im Studium bereits aufgebautes Expertenwissen weitergeben zu können.

Beliebte Teamsportart mit hohem Verletzungsrisiko

Fußball ist eine der beliebtesten Teamsportarten der Welt. Fitness, Kraft, Ausdauer, Koordination und Teamfähigkeit sind gleichermaßen gefragt. Doch nicht nur die Anforderungen an die Sportler, auch das Verletzungsrisiko am Spielfeld ist hoch. Dem soll das Projekt der Studierenden entgegenwirken. „Wir haben den Spielern und Trainern des Burgendlandligisten zuerst mittels Vorträgen die wichtigsten Informationen in Hinsicht auf Verletzungen von Sprunggelenk, Adduktoren, Hamstrings und Knie, sowie geeignete Vorbeugungsmaßnahmen nähergebracht“, erzählt der Student Mario Radich. Anschließend wurden die theoretischen Kenntnisse unter Anleitung der Studierenden in einer praktischen Einheit umgesetzt. Das Programm bestand neben geeigneten Messmethoden zur Erhebung des momentanen Leistungsstandes auch aus fußballspezifischen Übungen, welche nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft die Verletzungsanfälligkeit im Fußballsport deutlich senken sollen.

„Wir erhielten von den Studierenden wertvolle Tipps, sowohl was die Verletzungsprävention betrifft, als auch viele Informationen über den Wiedereinstieg in das Training nach Verletzungen“, so Kapitän Dominik Luif. „Die gezeigten Übungen werden von unseren Trainern in das Mannschaftstraining eingebaut werden bzw. wird diese jeder für sich individuell nutzen.“ „Die Umsetzung des Studierendenprojektes war ein voller Erfolg, da alle Beteiligten viele neue Erkenntnisse erlangen konnten, von welchen sie zukünftig sicher noch profitieren werden“, freut sich auch die Studiengangsleiterin.


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