Wir setzen uns keine Grenzen

Christiane Staab
Christiane Staab

Dass die Schulzeit eine schöne Zeit im Leben ist, trifft nicht für jede*n zu.

Markus Potenes findet für seine Zeit an der HTL Pinkafeld jedenfalls nur gute Worte. Vor allem, da er seine Leidenschaft für Gebäudetechnik dort entdeckte. Nach der Matura wollte er in die Arbeitswelt eintauchen und ging dafür nach Wien. Sein erster Chef, Peter Baldauf, ließ dem jungen Mann eine Menge Freiraum, um auf der Baustelle die Branche bestmöglich kennenzulernen.

Mit meinen ersten gezeichneten Plänen hat mich mein Chef auf die Baustelle montieren geschickt mit den Worten: Und jetzt schaust du dir an, wie das in der Realität umsetzbar ist. Das war sehr lehrreich und prägend.

Markus Potenes, Student der FH Burgenland

Ein ehemaliger Schulkollege studierte an der FH Burgenland und unter dem Gesichtspunkt, dass es nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen gäbe, schrieb Markus Potenes sich im Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement an der FH Burgenland ein. „Das war aus mehreren Gründen genau das Richtige. Erstens habe ich gemeinsam mit meinen zwei besten Freunden studiert – somit haben sich die Wochenenden am FH Campus in Pinkafeld fast wie ein gemeinsames Hobby angefühlt. Durch die berufsbegleitende Organisationsform kann man außerdem sehr viel für den eigenen Berufsalltag mitnehmen. Wenn sich im Job Fachfragen auftun, kann man in der Vorlesung einfach Fragen stellen. Das ist ein enormer Vorteil.“

Direkt nach dem Bachelorabschluss macht er sich gemeinsam mit einem guten Freund, Gregor Szerencsi, mit der Viecon Planungs GmbH selbstständig. „Als die Firma dann im Laufen war, habe ich mit dem Masterstudium Gebäudetechnik und Gebäudemanagement an der FH Burgenland begonnen – das war immer mein Plan.“ Die Firma nahm währenddessen Fahrt auf. Anfang 2022 konnten die beiden Gründer den ersten Vollzeit-Mitarbeiter einstellen, mittlerweile ist das Team weiter gewachsen, ebenso der Kundenstock. „Was unsere Projekte betrifft, setzen wir uns selbst keine Grenzen“, erzählt Potenes. „Wir konzentrieren uns auf technisch anspruchsvollere Projekte und haben öffentliche Auftraggeber genauso wie private.“

Warum er nach wie vor von seinen Studien begeistert ist, begründet er wie folgt:

Ein Studium ermöglicht neue Herangehensweisen an Probleme. Und abgesehen vom großartigen fachlichen Input erwirbt man auch eine strukturierte Arbeitsweise, die im Beruf sehr zu Gute kommt.

Markus Potenes, studiert im Masterstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement

Das Masterstudium brachte ihm ein tiefes Grundverständnis im Bereich der Gebäudetechnik. „Man traut sich durch diese Ausbildung, neue Wege zu gehen und Dinge auszuprobieren.“ Auch seien die im Studium geknüpften Kontakte sowohl privat als auch beruflich unbezahlbar. „Bauherrenvertreter, Ausführungspartner usw… Man lernt so tolle Leute kennen. Das Netzwerk ist unglaublich.“


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