Erste Hochschule Österreichs für gesunde Verpflegung ausgezeichnet.

Ein Student holt sich Essen in der Mensa

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Der neue Campus der Hochschule Burgenland in Pinkafeld setzt auf gesundheitsfördernde Speisen, Snacks und Getränke und erhielt vom vorsorgemedizinischen Institut SIPCAN das Zertifikat „ausgezeichnetes Verpflegungsangebot“.

Pinkafeld, 20. Oktober 2026. Die Hochschule Burgenland ist die erste Hochschule Österreichs, die alle Verpflegungsbereiche am neuen Campus Pinkafeld nach wissenschaftlichen Kriterien gesundheitsförderlich gestaltet und dies auch von einer externen Fachorganisation überprüfen ließ. Den Zertifizierungsprozess initiierte die Ernährungswissenschaftlerin Barbara Kramer-Meltsch, Lehrende im Department Gesundheit & Soziales. In einem mehrmonatigen Prozess wurden gemeinsam mit dem Verpflegungsbetrieb Gästehäuser und Küchen Burgenland GmbH und dem Expert*innenteam von SIPCAN die Rahmenbedingungen für die Zertifizierung geprüft. Es wurden Speisepläne und Warenangebote analysiert, bewertet und entsprechend der Vorgaben adaptiert.

Rundum „Ausgezeichnetes Verpflegungsangebot“

Neben der Mensa mit ihren warmen Gerichten schließt die SIPCAN-Zertifizierung auch den Pausenverkauf, die Snackautomaten und die Getränkeautomaten mit ein. Berücksichtigt wurden unter anderem die Auswahl und die Zusammensetzung der Mittagsgerichte, der Zuckergehalt der Getränke, die Gestaltung der Jausenangebote und die Auswahl der Snacks in den Automaten. Die abschließende Überprüfung durch SIPCAN ergab, dass alle vier Teilbereiche die festgelegten Kriterien erfüllen, und damit auch die Vorgaben für die Zertifizierung „Ausgezeichnetes Verpflegungsangebot“.

Der Campus Pinkafeld übernimmt mit dieser Auszeichnung eine Vorreiterrolle in der österreichischen Hochschulverpflegung. Er zeigt, wie ein umfassendes Verpflegungskonzept im Hochschulalltag gesundheitsförderlich umgesetzt werden kann. Davon profitieren rund 1.000 Studierende am Campus sowie die Mitarbeitenden der Hochschule – und künftig auch alle nachfolgenden Studienjahrgänge.

 

Einige zentrale Anforderungen für die Zertifizierung lauten: 

Mittagstisch:

An mindestens neun von zehn Verpflegungstagen werden vegetarische, pikante Hauptspeisen angeboten. Süße Hauptspeisen werden an maximal einem Tag angeboten.

Getränkeautomaten:

Mindestens 80 % des Getränkeangebots enthalten höchstens 6,3 g Zucker pro 100 ml und keine Süßstoffe. Mineralwasser ist fixer Bestandteil des Angebots. 

Snackautomaten:

Milchprodukte und vegetarische Produkte sind fester Bestandteil des Sortiments. Süßigkeiten, Mehlspeisen und pikante Knabbereien machen höchstens ein Drittel des Gesamtangebots aus.

Pausenverkauf:

Mindestens 50 % der angebotenen Backwaren weist einen hohen Schrot- beziehungsweise Kornanteil auf. Mehr als die Hälfte der Gebäckstücke wird mit pikantem vegetarischem Belag angeboten.

Transfer von Wissenschaft und Lehre in die Campusverpflegung

Die Hochschule Burgenland legt seit Jahrzehnten einen starken Fokus auf die Gesundheitsförderung von Mitarbeitenden und Studierenden. Entsprechend freut es die Verantwortlichen, nun österreichweit eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Im Department Gesundheit & Soziales steht in der Lehre auch die ernährungsbasierte Gesundheitsförderung im Fokus. Dass unsere Mensa diese Inhalte nun im Campusalltag umsetzt und wir vom vorsorgemedizinischen Institut SIPCAN dafür ausgezeichnet werden, freut uns sehr“, betont Barbara Kramer-Meltsch.

Manuel Schätzer, Ernährungswissenschaftler und Projektleiter bei SIPCAN: „Gesundheitsfördernde Verpflegung gelingt besonders gut, wenn nicht nur einzelne Produkte, sondern das gesamte Angebot in den Blick genommen wird. Am Campus Pinkafeld wurde dieser umfassende Ansatz konsequent umgesetzt – vom Mittagessen in der Mensa bis zu den Getränkeautomaten. Dadurch wird die gesündere Wahl für die Studierenden im Alltag tatsächlich zur leichteren Wahl.“

Über SIPCAN

SIPCAN ist ein gemeinnütziges unabhängiges Institut  für Gesundheitsförderung und Prävention mit Sitz in Salzburg. Der Name steht für „Special Institute for Preventive Cardiology And Nutrition“. Der Fokus liegt auf der Vorbeugung ernährungs- und lebensstilbedingter Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht. SIPCAN berät und begleitet Betriebe, Gemeinschaftsverpflegung, Schulen, Kindergärten und Gemeinden dabei, Ernährungsangebote und Lebenswelten gesundheitsförderlich zu gestalten. Dafür nutzt SIPCAN wissenschaftlich fundierte Kriterien, deren Umsetzung begleitet und geprüft wird. Mehr Informationen: www.sipcan.at

Zur Hochschule Burgenland

Die Hochschule Burgenland bietet derzeit an zwei Studienzentren in Eisenstadt und Pinkafeld 32 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Aktuell studieren rund 6.200 ordentlich und außerordentlich Studierende in vier Departments, nämlich Energie & Umwelt, Gesundheit & Soziales, Informationstechnologie und Wirtschaft, sowie in Hochschullehrgängen der akademischen Weiterbildung. 2023 feierte die Hochschule Burgenland ihr 30-jähriges Jubiläum und verzeichnet mehr als 19.500 Absolventinnen und Absolventen. Mehr Informationen unter www.hochschule-burgenland.at   
 

Pressemeldung

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Pressebild Gruppe ©Hochschule Burgenland. V.l. Hochschul-Geschäftsführer Georg Pehm, Lehrende Barbara Kramer-Meltsch und Manuel Schätzer, Ernährungswissenschaftler und Projektleiter bei SIPCAN

Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab │ Marketing und Kommunikation │ Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH │ Tel: +43 (0)5 7705 3537 │ E-Mail: christiane.staab(at)hochschule-burgenland.at


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