Der Studiengang Nachhaltige Energiesysteme und Elektronik verbindet moderne Energietechnik mit intelligenter Elektronik – vom elektronischen Bauteil über einzelne Anlagen bis zum vernetzten Energiesystem. Im Mittelpunkt stehen die nachhaltige Erzeugung, Umwandlung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Energie. Leistungselektronik, vernetzte Sensorik, Licht-, Regelungstechnik und Künstliche Intelligenz bilden die technologischen Schlüssel dafür. Materialkenntnisse, Zuverlässigkeit und Ecodesign stellen sicher, dass technische Lösungen nicht nur effizient und intelligent, sondern auch langlebig, ressourcenschonend und über ihren gesamten Lebenszyklus nachhaltig sind.

„Eine nachhaltige Energiezukunft braucht Menschen, die Erzeugung, Speicherung und Nutzung gemeinsam denken. Bei uns erwerben Sie das Wissen und die Fähigkeiten, um diese Zukunft aktiv zu gestalten.“

Bernhard Czerny, Studiengangsleiter

Facts zum Studium

Studiengang

Bachelorstudium - 6 Semester

Akademischer Grad

Bachelor of Science in Engineering - BSc oder B.Sc.

Organisationsform

Vollzeit*

Studienplätze

25

Studienort

Hochschule Burgenland - Studienzentrum in Pinkafeld

Sprache

Deutsch (erforderliches Sprachniveau mind. B2), einzelne Lehrveranstaltungen können auch in Englisch gehalten werden (erforderliches Sprachniveau mind. B2)

Studiengebühren

keine

* Vollzeit: Montag - Freitag, Präsenzunterricht mit vielen zusätzlichen Angeboten, „Studium und mehr“ mit kompakten Semestern und längeren Ferien

Online Beratungs­termine

Online-Beratungstermine für den neuen Bachelorstudiengang Nachhaltige Energiesysteme und Elektronik* (Vollzeit, in Pinkafeld) mit Mag. Dr. Bernhard Czerny:

  • Di, 13. Oktober 2026, 17:00 – 18:00 Uhr
  • Di, 10. November 2026, 17:00 – 18:00 Uhr
  • Do, 17. Dezember 2026, 17:00 – 18:00 Uhr
  • Do, 14. Jänner 2027, 17:00 – 18:00 Uhr
  • Di, 16. Februar 2027, 17:00 – 18:00 Uhr
  • Di, 16. März 2027, 17:00 – 18:00 Uhr

Zur Anmeldung Online-Beratungstermin

Bitte um Anmeldung bis spätestens 1 Tag vor dem Termin.

*Vorbehaltlich der Genehmigung durch die AQ Austria.

Für ein Bachelorstudium an unserer Organisation erfüllen Sie eine der folgenden Voraussetzungen:

DETAILS ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN BACHELOR NACHHALTIGE ENERGIESYSTEME UND ELEKTRONIK

Anmeldung und Aufnahme

Im Bachelorstudiengang Nachhaltige Energiesysteme und Elektronik werden jährlich ca. 25 Studienwerber*innen aufgenommen.

Anmeldefrist: 31. März - ob danach noch eine Bewerbung möglich ist, sehen Sie aktuell HIER.

Anmeldungen, die innerhalb einer festgesetzten Frist im Bachelorstudiengang Nachhaltige Energiesysteme und Elektronik einlangen, werden im Aufnahmeverfahren für das kommende Studienjahr berücksichtigt. Die Anmeldung erfolgt über die Online-Anmeldung.

Persönliches Aufnahmegespräch

Die Aufnahmegespräche (individuelle Termine) finden ab März statt. Wesentlicher Inhalt des Aufnahmegespräches sind Motivation und Berufsfeldvorstellungen. Weitere Inhalte erstrecken sich vom Themenbereich der bisherigen Ausbildung über den persönlichen Zugang zum Bachelorstudiengang bis hin zu eventuell bereits bestehender Berufserfahrung der Studienwerber*innen.

Entscheidung über die Aufnahme

Die Studienwerber*innen werden beurteilt, gereiht und über die Aufnahme verständigt. Studienwerber*innen ohne fixe Zusage werden in eine Warteliste aufgenommen und rücken bei Ausfällen aufgenommener Studienwerber*innen nach. Bewerbungen, die verspätet eingereicht werden, können nur bei freien Studienplätzen berücksichtigt werden.

Kaution

Nach verbindlicher Zuerkennung eines Studienplatzes wird an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland eine studienplatzsichernde Kaution von € 350,- eingehoben. Diese wird aktiven Studierenden nach Ende des ersten Semesters zurückgezahlt. Sollte ein/e Studienwerber*in die vor Studienbeginn erforderlichen Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllen (z.B. Nachmatura nicht bestanden, Zusatzqualifikationsprüfung nicht bestanden etc.), wird die Kaution ebenfalls retourniert. In allen anderen Fällen verfällt die Kaution.

Highlights dieses Studiums

  • Energiewende braucht Elektronik: Technische und naturwissenschaftliche Grundlagen für die Energiesysteme der Zukunft mit aktuellen Anwendungen in erneuerbaren Energien, Elektromobilität und intelligenten Netzen.

  • Laborinfrastruktur: Einzigartige Laborinfrastruktur für Forschung und Lehre, direkter Hands-On Unterricht an High Tech Prüfständen und Anlagen, Integration von Steuerung Regelung und Energiewirtschaft an ganzen Forschungsgebäuden „Living Lab“ (Energetikum, Lowergetikum, PV-Infrastruktur, Geothermie…) am Campus Pinkafeld.

  • Experimentelles Lernen: Lab@Home, Laborübungen und Experimentieren mit Sensorik, Optik, Elektronik, Digitaltechnik, Messtechnik, Mikroskopie, Laserlabor, Additive Fertigung, Zugang zur Laborinfrastruktur während des Studiums für selbstständiges Lernen und eigene Projekte.

  • Praxis und Umsetzung: Entwicklungsprojekt, Projektstudie und zwölfwöchiges Berufspraktikum verbinden das Studium mit konkreten technischen Aufgaben, Kooperationen mit Unternehmenspartner für den leichteren und direkten Einstig in das Berufsfeld.

  • Aktuelle Technologien und Nachhaltigkeit: KI, Photonik und nachhaltige Materialien kennenlernen und an praxisnahen Fragestellungen erproben.

  • Innovation und angewandte Forschung: Vernetzung mit Forschungsprojekten eröffnet Einblicke in aktuelle Fragestellungen zu Energieeffizienz, Zuverlässigkeit, Ecodesign und nachhaltigen technischen Lösungen.

 


Berufsfelder

Energieplanung und technische Beratung: Entwicklung nachhaltiger Versorgungskonzepte für Unternehmen und Gemeinden, Dimensionierung geeigneter Anlagen und Vergleich ihrer Wirtschaftlichkeit und Umweltwirkungen (Planungsingenieurin für Energietechnik, Energieberaterin).

Energieversorgung und Anlagenbetrieb: Sicherstellung eines zuverlässigen und effizienten Betriebs, Analyse von Energieverlusten und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen (Betriebsingenieurin, Energiemanagerin).

Netzplanung und Smart Grids: Einbindung dezentraler Energieerzeuger, Speicher und flexibler Verbraucher in intelligente Stromnetze; Entwicklung von Lösungen zur Verringerung von Lastspitzen (Netzplanerin, Systemingenieurin für Smart Grids).

Elektronikentwicklung: Begleitung elektronischer Baugruppen von der Schaltungsentwicklung über das Leiterplattendesign bis zur Erprobung – mit Blick auf Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Lebensdauer (Elektronikentwicklerin, Entwicklungsingenieurin für Elektronik).

Elektromobilität und Ladeinfrastruktur: Planung von Ladelösungen für Betriebsstandorte und Fahrzeugflotten, Abstimmung mit der verfügbaren Netzleistung und Entwicklung intelligenter Ladekonzepte (Ladeinfrastrukturplanerin, Entwicklungsingenieurin für Elektromobilität).

Automatisierung und Betriebsoptimierung: Ausstattung von Anlagen mit Sensorik und optischen Prüfsystemen, Automatisierung von Abläufen und frühzeitige Erkennung von Störungen durch Datenanalyse und KI (Automatisierungstechnikerin, Automatisierungsingenieurin).

Lichtplanung und Lichttechnik: Konzeption von Beleuchtungslösungen für Arbeitsstätten und öffentliche Räume; Abstimmung von Lichtqualität, Tageslichtnutzung und intelligenter Steuerung zur Senkung des Energieverbrauchs (Lichtplanerin, Entwicklungsingenieurin für Lichttechnik).

Nachhaltige Produktentwicklung und Projektmanagement: Bewertung von Materialien und technischen Lösungen über ihren Lebenszyklus sowie Koordination von Entwicklungs- und Umsetzungsprojekten – von der Anforderungsanalyse bis zur technischen Abnahme (Entwicklungsingenieurin, technischer Projektmanager*in).

Sie haben noch Fragen?

Gerne beraten wir Sie und helfen bei der Wahl zum passenden Studium. Treffen Sie gut informiert die richtige Entscheidung.

Laura Baliga | Beratung


* vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria