Das Bachelorstudium bildet kompetente Physiotherapeut*innen aus, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in Prävention, Therapie, Rehabilitation sowie Gesundheitsberatung und -erziehung anwenden. Wenn Sie gerne empathisch kommunizieren und Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität begleiten möchten, sind Sie bei uns genau richtig.

„Unser Bachelorstudiengang Physiotherapie kombiniert fundiertes wissenschaftliches Grundlagenwissen mit praxisnaher Ausbildung und innovativen digitalen Lehrmethoden, um Sie optimal auf Ihre Arbeit in der Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsförderung vorzubereiten."

Marlene Szupper, Studiengangsleiterin

Facts zum Studium

Studiengang

Bachelorstudium - 6 Semester
 

Akademischer Grad

Bachelor of Science in Health Studies (BSc) und Berufsbefähigung als PhysiotherapeutIn

Organisationsform

Vollzeit (Montag - Freitag, fallweise Montag - Samstag)

Studienplätze

40

Studienort

Hochschule Burgenland-Studienzentrum Pinkafeld, Schloss Jormannsdorf, Gesundheitseinrichtungen

Sprache

Deutsch (erforderliches Sprachniveau mind. B2), Englisch (erforderliches Sprachniveau mind. B2) für Fachliteratur und Teile von Lehrveranstaltungen

Studiengebühren

keine

Online Beratungs­termine

Anmeldung und Aufnahme

Am Bachelorstudiengang Physiotherapie werden 40 Studienbewerber*innen aufgenommen.

Anmeldefrist: 31. März

Es werden nur Anmeldungen, die innerhalb der festgesetzten Frist einlangen, im Aufnahmeverfahren für das kommende Studienjahr berücksichtigt. Die Anmeldung erfolgt über die Online-Anmeldung.


 

Mehrstufiges Aufnahmeverfahren:

1. Schriftlicher Reihungstest: Moodle-Test 01., 02. und 09.04.2026 vor Ort am Campus Pinkafeld*

2. praktisch orientierter, berufsspezifischer Eignungstest: in Kleingruppen am Studienzentrum in Pinkafeld (27.04. - 30.04.2026, 04.05.2026)*

3. Aufnahmegespräch: 10. - 12.06 und 15. - 16.06.2026*

*Termine werden zugeteilt und sind nicht frei wählbar

Änderungen vorbehalten

Bei Mehrfachbewerbungen in den Studiengängen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie ist der Moodle Test nur einmal zu absolvieren. 


Informationen zum Aufnahmeverfahren:

1. schriftlicher Test

Dieser schriftliche Test prüft allgemeine intellektuelle Kompetenzen sowie Wissen aus den Bereichen Biologie, Gesundheit und Soziales. In Hinblick auf die Anforderungen im Studium und die spätere physiotherapeutische Tätigkeit werden Fragen aus folgenden Kategorien gestellt:

  • Sprachverständnis/-ausdruck (Deutsch und Englisch)
  • Logisches und vernetztes Denken
  • Rechenverständnis
  • Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Allgemeines gesundheitsbezogenes Wissen
  • Entscheidungsvermögen in bestimmten Situationen mit Patient*innen

Beispiele zu möglichen Inhalten der Bereiche finden Sie in einschlägiger Literatur zum Thema Test- und Bewerber*innentraining (Internetsuchworte: Studierfähigkeitstests, Intelligenztest, kognitiver Leistungstest, etc.).

Beispiele für Testtrainer:

  • Guth, K. & Mery, M. (2017). Testtrainer für alle Arten von Einstellungstests, Eignungstests und Berufseignungstests: Geeignet für Ausbildung, Beruf und Studium. Ausbildungspark Verlag.
  • Hesse, J. & Schrader, H.-C. (2011). Testtraining Logik. Eignungs- und Einstellungstests sicher bestehen. Stark Verlag.

Die Einladung zu den beiden weiteren Stufen im Aufnahmeverfahren setzt eine erfolgreiche Absolvierung der ersten Stufe voraus. Die Hochschule Burgenland informiert Sie spätestens 2 Wochen nach Absolvierung des schriftlichen Tests per Mail, ob Sie zum weiteren Aufnahmeverfahren eingeladen sind oder nicht. Telefonische Auskünfte dazu werden nicht gegeben.
 

2a. praktisch orientierter, berufsspezifischer Eignungstest

Es handelt sich um einen praktischen Eignungstest zur Überprüfung Ihrer berufsspezifischen und körperlichen Eignung. Folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten werden an mehreren Stationen bewertet:

  • Beobachtungsvermögen
  • Manuelle Geschicklichkeit
  • Motorisches Lernen und Koordinationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen
  • Umgang mit bestimmten Therapiesituationen
  • Teamfähigkeit

 
2b.
Aufnahmegespräch

In Form eines Bewerbungsgesprächs soll ein Ersteindruck über Ihre studien- und berufsspezifische Eignung gewonnen werden. Gesprächsinhalte können sich auf Berufs- und Studienmotivation, Lebenslauf und Ausbildung, Reflexions- und Leistungsfähigkeit, Teamfähigkeit und dergleichen beziehen.

Entscheidend für die Reihung im Aufnahmeverfahren sind zudem Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Curriculum Vitae, Form der Bewerbung, Berufserfahrung, Praktika, etc.).
 

Entscheidung über die Aufnahme

Die Studienbewerber*innen werden nach einem Punktesystem beurteilt und per Mail verständigt, ob sie einen Studienplatz erhalten oder nicht. Bewerber*innen ohne fixe Zusage werden in eine Warteliste aufgenommen.

Die Bestätigung oder Ablehnung des Studienplatzes hat bis spätestens 2 Wochen nach Zusage per Mail durch die Bewerber*innen zu erfolgen, andernfalls rücken Studienbewerber*innen von der Warteliste nach. Telefonische Auskünfte zur Reihung oder zu einem möglichen Wartelistenplatz werden nicht gegeben.

Kaution
Nach verbindlicher Zuerkennung eines Studienplatzes wird an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland eine studienplatzsichernde Kaution von € 350,- eingehoben. Diese wird aktiven Studierenden nach Ende des ersten Semesters zurückgezahlt. Sollte ein/e Studienwerber*in die vor Studienbeginn erforderlichen Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllen (z.B. Nachmatura nicht bestanden, Zusatzqualifikationsprüfung nicht bestanden etc.), wird die Kaution ebenfalls retourniert. In allen anderen Fällen verfällt die Kaution.

Impfempfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Gemäß dieser Empfehlungen ist es für alle im klinischen Bereich tätigen Personen notwendig, die Immunität gegen Covid-19,Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln (MMR) sowie Varicellen (Windpocken) nachzuweisen.

Der gesamte Immunisierungsprozess ist vor Beginn des ersten Praktikums abzuschließen und über den Impfpass nachzuweisen.

Impfempfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit für das Gesundheitspersonal in Österreich

Highlights dieses Studiums

  • Doppelabschluss: Neben dem akademischen Abschluss verfügen die Absolvent*innen auch über eine
    Berufsbefähigung als Physiotherapeut*in
  • breites Einsatzgebiet der Absolvent*innen am Arbeitsmarkt in allen medizinischen und präventiven Bereichen
  • hoher Anteil an praktischer Ausbildung: ein Drittel der Ausbildung verbringen Sie in insgesamt sieben Praktika an unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen in verschiedenen Fachbereichen
  • Teilnahme an einem internationalen medizinischem Kongress

  • innovative Lehr- & Lernmethoden in optimalen Gruppengrößen
    (3 Gruppen mit ca. 14 Personen)

  • interaktiver Austausch mit weiteren Studiengängen des Departments
    Gesundheit & Soziales

Berufsfelder

Absolvent*innen arbeiten im Angestelltenverhältnis im stationären und ambulanten Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens, in Krankenanstalten, Rehabilitationskliniken und -zentren, Kureinrichtungen, Senior*innen- und Pflegeheimen, Behindertenzentren, Hospizen, aber auch in sport- und präventivmedizinischen Einrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsförderung und –vorsorge, Fitnessstudios, Wellnesszentren, Thermen, Sportvereinen, aber auch freiberuflich im niedergelassenen Bereich.

Die folgenden Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere Berufsfelder:

Rehabilitation/Therapie
Physiotherapeut*innen unterstützen Menschen dabei, nach Verletzungen, Operationen oder Krankheiten wieder mobil zu werden. Durch gezielte Übungen, manuelle Techniken und individuelle Therapiepläne fördern sie Beweglichkeit, Kraft und Koordination und helfen Patient*innen, ihren Alltag wieder selbstständig zu meistern. Ihr Ziel: mehr Selbstständigkeit und Lebensfreude durch Bewegung.

Prävention und Gesundheitsförderung
Hier setzen Physiotherapeut*innen genau dort an, wo Gesundheit beginnt und bevor Schmerzen oder Einschränkungen auftreten. In sport- und präventiv­medizinischen Einrichtungen wie bspw. Fitnessstudios oder Sportvereinen leiten sie gezielte Trainings an, bieten ergonomische Beratung an oder entwickeln Bewegungs­programme. Auch in Schulen, Betrieben oder Gemeinden engagieren sie sich für gesundheits­fördernde Lebensstile.

Lehre und Forschung
Physiotherapeut*innen geben ihr Wissen weiter und treiben Innovationen voran. Sie bilden zukünftige Therapeut*innen aus, entwickeln neue Behandlungskonzepte oder forschen zu Themen wie bspw. Schmerztherapie, Digitalisierung in der Therapie oder interdisziplinärer Versorgung. An Hochschulen oder in Forschungsprojekten tragen sie dazu bei, dass die Physiotherapie evidenzbasiert, modern und patient*innenzentriert bleibt.

Ein paar Beispiele erfolgreicher Absolvent*innen finden Sie unter Alumni & Stories.

Sie haben noch Fragen?

Gerne beraten wir Sie und helfen bei der Wahl zum passenden Studium. Treffen Sie gut informiert die richtige Entscheidung.

Laura Baliga | Beratung