Im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik sind Sie richtig, wenn Sie an der Schnittstelle zwischen Mensch, Organisation und IT arbeiten möchten. Das Studium bereitet Sie darauf vor, Software-Systeme zu gestalten und die digitale Transformation in Unternehmen aktiv mitzugestalten. Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik bildet Informatiker*innen aus, die ein tiefes Verständnis für Prozesse und Abläufe in Unternehmen haben. Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen Mensch, Organisation und IT und sind in der Lage, Software-Systeme zu gestalten, die die Basis für die digitale Transformation schaffen. Sie haben ein Prozessverständnis für die Kernprozesse in einem Unternehmen und können diese in digitaler Form gestalten und Software-Entwickler*innen anleiten, diese umzusetzen. Das Studium vereint Inhalte aus den Bereichen Softwareentwicklung, Netzwerktechnologie, Datensicherheit, Datenanalyse und IT-Infrastruktur. Sie lernen, wie Unternehmensprozesse funktionieren und wie diese digital abgebildet werden können. Dabei erwerben Sie die Kompetenz, Software-Entwickler*innen bei der Umsetzung dieser Prozesse anzuleiten. Das im Studium erworbene theoretische und praktische Wissen befähigt Sie, komplexe Probleme zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln.

An wen richtet sich das Studium?
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik richtet sich an Menschen, die Interesse an der Gestaltung digitaler Lösungen für Unternehmen haben. Das Studium ist ideal für alle, die sowohl die technischen als auch die betriebswirtschaftlichen Aspekte verstehen und beide Welten miteinander verbinden möchten. Die berufsbegleitende Struktur des Studiengangs eignet sich besonders für Personen, die ihre Karriere im IT-Bereich aufbauen oder weiterentwickeln möchten, ohne auf praktische Erfahrungen im Beruf zu verzichten.

Berufsbegleitendes Studium
Der Bachelorstudiengang ist berufsbegleitend konzipiert, sodass die Studierenden parallel zum Studium ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen können. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel alle zwei Wochen freitags von 14:00 bis 21:00 Uhr und samstags von 8:30 bis 17:15 Uhr statt. Mit einem Fernlehreanteil von etwa 40 Prozent bietet das Studium die nötige Flexibilität für eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Studium.

Praxisnahe und zukunftsorientierte akademische Ausbildung
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik verbindet fundierte theoretische Grundlagen mit praxisnaher Anwendung, die die Studierenden optimal auf die Anforderungen moderner Unternehmen vorbereitet. Das Curriculum wurde speziell auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet und vermittelt sowohl eine tiefe fachliche Expertise als auch eine breite methodische Kompetenz. Die Absolvent*innen verfügen über fundiertes Wissen in IT-Infrastrukturen, Softwareentwicklung und Datenmanagement, kombiniert mit einem ausgeprägten Verständnis für Geschäftsstrategien und betriebliche Prozesse.

Ihr Weg zu uns
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik bietet Interessierten eine hervorragende Möglichkeit, sich für die digitale Arbeitswelt zu qualifizieren. Für die Aufnahme benötigen Sie eine Matura, eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung oder einen Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Die Bewerbung erfolgt online über die Website der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland und ist bis 31. März möglich. Jährlich werden 25 Studienplätze vergeben. Ab März finden persönliche Aufnahmegespräche statt, in denen Ihre bisherige Ausbildung, Ihre Motivation für das Studium sowie Ihre beruflichen Zukunftsvorstellungen besprochen werden. Nach erfolgreicher Zusage wird eine studienplatzsichernde Kaution von € 350,- eingehoben, die nach dem erfolgreichen Absolvieren des ersten Semesters zurückerstattet wird.

„Wirtschaftsinformatik als Teil eines Unternehmens ist das Rückgrat der modernen Geschäftswelt. Sie verbindet technologische Innovation mit strategischer Vision, um nicht nur die Effizienz zu steigern, sondern auch neue Möglichkeiten für Wachstum und Wettbewerbsvorteile zu erschließen. In einer Ära, in der Daten das neue Gold sind, wird der geschickte Einsatz von Informationstechnologie zur entscheidenden Zutat für den Erfolg."

Rita Stampfl, Studiengangsleiterin

Facts zum Studium

Studiengang

Bachelorstudium - 6 Semester

Akademischer Grad

Bachelor of Science in Engineering - BSc

Organisationsform

Berufsbegleitend (i.d.R. alle zwei Wochen Freitag 14.00 bis 21.00 Uhr und Samstag von 8.30 bis 17.15 Uhr, zusätzlich pro Semester zwei Präsenzblöcke Do - Sa ganztägig), 40 % Fernlehre

Präsenztermine WS 2025/26
Präsenztermine SS 2026
Präsenztermine WS 2026/27

Studienplätze

25

Studienort

7000 Eisenstadt, Campus 1

Sprache

Deutsch (erforderliches Sprachniveau mind. B2), einzelne Lehrveranstaltungen können auch in englischer Sprache abgehalten werden (erforderliches Sprachniveau mind. B2)

Studiengebühren

keine

Online Beratungs­termine

mit Studiengangsleiterin Rita Stampfl an jedem 3. Donnerstag im Monat:

  • Do, 19. Februar 2026 / 18 bis 19 Uhr
  • Do, 19. März 2026 / 18 bis 19 Uhr
  • Do, 16. April 2026 / 18 bis 19 Uhr
  • Fr, 22. Mai 2026 / 18 bis 19 Uhr
  • Do, 18. Juni 2026 / 18 bis 19 Uhr

Zur Anmeldung Online-Beratungstermin (berufsgleitend)

Bitte um Anmeldung bis spätestens 1 Tag vor dem Termin.

Für ein Bachelorstudium an unserer Organisation erfüllen Sie eine der folgenden Voraussetzungen:

Details zu den Zugangsvoraussetzungen

Anmeldung und Aufnahme

Am Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik werden jährlich 25 Studienwerber*innen aufgenommen.

Anmeldefrist: 31. März - ob danach noch eine Bewerbung möglich ist, sehen Sie aktuell HIER.

Anmeldungen, die innerhalb einer festgesetzten Frist am Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik einlangen, werden im Aufnahmeverfahren für das kommende Studienjahr berücksichtigt. Die Anmeldung erfolgt über die Online-Anmeldung.

Persönliches Aufnahmegespräch
Die Aufnahmegespräche (individuelle Termine) finden ab März statt. Die Inhalte des Aufnahmegespräches erstrecken sich vom Themenbereich der bisherigen Ausbildung über den persönlichen Zugang zum Bachelorstudiengang bis hin zu eventuell bereits bestehender Berufserfahrung und künftigen Berufserwartungen der Studienwerber*innen.

Entscheidung über die Aufnahme
Die Studienwerber*innen werden beurteilt, gereiht und über die Aufnahme verständigt. Studienwerber*innen ohne fixe Zusage werden in eine Warteliste aufgenommen und rücken bei Ausfällen aufgenommener Studienwerber*innen nach. Bewerbungen, die verspätet eingereicht werden, können nur bei freien Studienplätzen berücksichtigt werden.

Kaution
Nach verbindlicher Zuerkennung eines Studienplatzes wird an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland eine studienplatzsichernde Kaution von € 350,- eingehoben. Diese wird aktiven Studierenden nach Ende des ersten Semesters zurückgezahlt. Sollte ein/e Studienwerber*in die vor Studienbeginn erforderlichen Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllen (z.B. Nachmatura nicht bestanden, Zusatzqualifikationsprüfung nicht bestanden etc.), wird die Kaution ebenfalls retourniert. In allen anderen Fällen verfällt die Kaution.

Im 5. und 6. Semester ist ein facheinschlägiges Berufspraktikum im Gesamt-Ausmaß von 15 Wochen (600 Arbeitsstunden) in einem Betrieb im In- oder Ausland zu absolvieren. Facheinschlägig bedeutet im Umfeld der definierten Berufsfelder. Als Praktikumsgeber sind sowohl private Unternehmen als auch öffentliche Institutionen geeignet. Die zeitliche Anordnung des Berufspraktikums gewährt einen Ausbildungsstand der Studierenden, der einen sinnvollen Einsatz im Betrieb ermöglicht.

Die Kontaktaufnahme zu einem Unternehmen erfolgt durch die Studierenden entweder durch Eigeninitiative oder über Adressen/Inserate, die seitens des Studienganges zur Verfügung gestellt werden. Die Praktikumsplätze werden durch die Studiengangsleitung auf ihre Eignung entsprechend den Zielen der Ausbildung geprüft und gegebenenfalls genehmigt. Nach Absolvierung des Praktikums übermitteln die Studierenden jeweils einen Bericht über Einsatzgebiete, Tätigkeiten, Projekte, eventuell aufgetretene Probleme und Schlussfolgerungen an die Studiengangsleitung. Bei Notwendigkeit werden Firmen von der Studiengangsleitung befragt. Diese Berichte, gemeinsam mit einer Tätigkeitsbeschreibung durch den Praktikumsgeber sowie einem Versicherungsdatenauszug zum Nachweis der geforderten Stunden, dienen als Grundlage zur Beurteilung des Berufspraktikums durch die Studiengangsleitung.

Facheinschlägig Berufstätige arbeiten regulär weiter, durchlaufen aber den gleichen Genehmigungsprozess und müssen nach Ablauf der vorgeschriebenen Dauer ebenfalls die geforderten Berichte und Dokumente übermitteln. Für nicht facheinschlägig Berufstätige ist die zeitliche Organisation der Berufspraktika so gewählt, dass die Vereinbarkeit Beruf und Studium für Berufstätige gegeben ist. Dies kann durch entsprechende Teilzeitbeschäftigung oder Karenzierung des nicht facheinschlägig Berufstätigen erfolgen.

Highlights dieses Studiums

  • Ganzheitliche Sicht auf das Berufsfeld des Wirtschaftsinformatikers

  • Schwerpunkt auf der digitalen Transformation und den dahinterliegenden Prozessen

  • Möglichkeit zum Erwerb internationaler Zertifikate während des Studiums

  • Lehrende sind Expert*innen mit mehrjähriger Berufserfahrung in unterschiedlichen Unternehmen sowie
    erfahrene Hochschullehrende und Forschende

  • Möglichkeit zur Mitarbeit in internationalen Forschungsprojekten

Berufsfelder

Absolvent*innen arbeiten branchenunabhängig und unabhängig von der Firmengröße in lokalen, nationalen oder internationalen Unternehmen.

Die folgenden drei Berufe stehen stellvertretend für viele weitere Berufsfelder:

Business Analyst*innen analysieren, wie Unternehmen arbeiten, und helfen dabei, Abläufe zu verbessern. Sie sprechen mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Abteilungen, sammeln Informationen und erkennen, wo es Probleme oder Verbesserungspotenzial gibt. Dann entwickeln sie gemeinsam mit dem Team passende Lösungen – oft geht es dabei um neue Prozesse oder IT-Systeme. Sie sind wichtige Vermittler*innen zwischen Fachabteilungen, Management und IT.

Application Manager*innen kümmern sich um wichtige Softwareprogramme, die in einem Unternehmen im Einsatz sind – zum Beispiel für den Einkauf, die Produktion oder die Personalverwaltung. Sie sorgen dafür, dass diese Anwendungen reibungslos funktionieren, beheben Fehler und stimmen neue Funktionen mit den Fachabteilungen ab. Oft arbeiten sie eng mit IT-Teams und Softwareherstellern zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die Programme ständig weiterzuentwickeln, damit sie optimal zu den Geschäftsprozessen passen.

Data Analyst*innen arbeiten mit großen Mengen an Daten und helfen Unternehmen dabei, daraus wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Sie sammeln Informationen aus verschiedenen Quellen, bereinigen und strukturieren die Daten und werten sie mit speziellen Programmen aus. Ziel ist es, Trends zu erkennen, Probleme zu verstehen und bessere Entscheidungen zu treffen. Ihre Arbeit ist in vielen Bereichen gefragt – zum Beispiel im Marketing, im Einkauf oder in der Produktentwicklung.

In Jobinseraten finden Sie außerdem untenstehende Stellenbeschreibungen in den jeweiligen Bereichen:

IT-Consultant / (Unternehmens-)Berater*in
berät Unternehmen bei der Einführung neuer IT-Systeme. Entwickelt digitale Lösungen, die Prozesse effizienter machen und begleitet deren Umsetzung.

Projektmanager*in
plant, steuert und kontrolliert IT- oder Digitalisierungsprojekte. Achtet darauf, dass Zeit, Kosten und Qualität eingehalten werden – und alle gut zusammenarbeiten.

IT- und Organisationsentwickler*in
gestaltet gemeinsam mit Teams die Zukunft von Organisationen. Entwickelt digitale Strukturen, unterstützt den Wandel und bringt IT und Arbeitsprozesse in Einklang.

IT-Nachhaltigkeitsanalyst*in
bewertet IT-Systeme unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Entwickelt Strategien, um digitale Technologien umweltfreundlicher und ressourcenschonender zu gestalten.

Data Compliance Officer
achtet darauf, dass Unternehmen mit sensiblen Daten gesetzeskonform umgehen. Prüft Datenschutz, Datenqualität und sorgt für sichere Datenverarbeitung.

Service Delivery Manager*in
koordiniert IT-Dienstleistungen für interne oder externe Kund*innen. Sorgt für verlässliche IT-Services und ist zentrale Ansprechperson für Servicequalität.

Digital Transformation Manager*in
treibt die Digitalisierung im Unternehmen voran. Entwickelt Strategien, begleitet Veränderungsprozesse und sorgt dafür, dass alle Beteiligten mitgenommen werden.

INFORMATIONSTECHNOLOGIE

WIRTSCHAFT

ENERGIE & UMWELT

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Gerne beraten wir Sie und helfen bei der Wahl zum passenden Studium. Treffen Sie gut informiert die richtige Entscheidung.